Poniente Granadino

Der Gemeindekreis des Poniente Granadino erstreckt sich über den westlichen Teil Granadas. Gebirgsketten, Täler, Flussebenen und Felder bilden eine reiche und bunt gemischte Landschaft, die an das westliche Gebirge und an die Sierras Tejeda, Almijara und Alhama grenzen. Man befindet sich in einem Grenzland, das Tochter verschiedener Kulturen, christlicher und maurischer, mit einer tausendjährigen Vergangenheit ist.

Die Natur hat diese Region großzügig bestückt. Von der fruchtbaren Ebene von Genil bis zu den Gipfeln der Sierra Tejada definiert sich die Gegend durch ihre Kontraste und die Verschiedenheit der natürlichen Räume. In diesem Panorama bilden Pinien, Kork- und Steineichen den Lebensraum für die emblematische Bergziege, den Königsadler, den Falken und den Habicht. Ein einizigartiges natürliches Umfeld, in das sich die maurischen Dörfer wie Alhama de Granada, Arenas del Rey und Jayena sich zur Perfektion einfügen. Der Westen Granadas ist eine sehr gebirgige und schroffe Region, in der sich die Tajos de Alhama befinden, eindrucksvolle vertikale Wände, über denen sich Alhama de Granada erhebt.

Die Dolmen der Peña de los Gitanos legen Zeugnis ab über die megalithischen Kulturen, welche dieses Gebiet bewohnten. Später kamen die Iberer, die Römer, die Westgoten, auch ist hier der Schauplatz des Zerfalls des Nasridenreiches Granada. Alhama war der Schlüssel zur Hauptstadt des Reiches Al-Andalus. Weiße Dörfer mit schmalen Gassen, die um alte Festungen und Burgen herum angelegt wurden, um die Grenze vor dem Vormarsch der Christen zu verteidigen.

Die Region bietet eine Gastronomie, die auf alten, von den Mauren und den Juden geerbten Rezepten bester Qualität basiert. Hier gibt es die typischen andalusischen Gerichte wie Gazpacho, Gemüsesuppen und Eintöpfe, Forelle und Stör aus dem Riofrío, Spargel aus Huétor-Tájar, handgemachter Ziegenkäse aus Montefrío oder Játar, Wein und Pilze aus Alhama, Tomaten und Gemüse aus dem Flachland von Zafarraya und das maurische Gebäck aus Loja.

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Exkursionen

Capilla de la Familia Dávila

Brácana/Baudenkmäler

Im Gemeindebezirk Brácana. Es handelt sich um eine kurioses, religiöses Gebäude aus dem 19. Jh. an der Plaza de San Luis.

Casa Almenada

Castillo de Tajarja/Baudenkmäler

Wahrscheinlich ist es nach Los Arcos das älteste Werk des Dorfes. Es wurde in der arabischen Epoche als Gefängnis benutzt. Über der vergitterten Tür, die zur Kirche führt, steht das Jahr 1840. Jose Álvarez de Bohorques, Markgraf von Mondéjar, erbte [...]

Casa de la Inquisición

Alhama de Granada/Baudenkmäler

Aus dem 15. Jh., im gotischen Flamboyantstil erbaut. Sie ist aus der gleichen Zeit wie die  Iglesia Mayor und war Sitz des Tribunals der Inquisition im Landkreis. Die Fassade ist ein Zwischenstück der Spätgotik und der Frührenaissance. Das Gebäude befindet [...]

Casa del Pósito

Moclín/Baudenkmäler

Außerhalb, am Eingang des christlichen Dorfes, befindet sich die Casa del Pósito, ein öffentlicher Kornspeicher aus dem XVI., der Pablo de Rojas zugeschrieben wird. Der Abhang wurde genutzt, um zwei Stockwerke anzulegen. Sie besitzt zwei Portale im Stil der Renaissance, [...]

Castillo

Alhama de Granada/Baudenkmäler

Sie erhebt sich über der alten arabischen Alcazaba, besteht aus unregelmäßigen Steinen und wurde zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts umgebaut. Sie liegt im Zentrum der Ortschaft. Da sie sich in privatem Besitz befindet, kann sie nicht besichtigt werden.

Eremitage de Jesús Nazareno

Loja/Baudenkmäler

Sie beherbergt einige verehrtesten Gemälde der Semana Santa Lojeña. Das barrocke Retabel aus dem 17. Jh. mit einem Kruzifix wird Alonso Cano zugeschrieben. Diese Eremitage ist besonders am Karfreitag von Bedeutung, wenn die „ corriílla“, die Prozession vor dem Eingang [...]

Eremitage del Calvario

Colomera/Baudenkmäler

Aus dem 17. Jh., verehrt den Schutheiligen Cristo de la Vera Cruz, zu dessen Ehren im September gefeiert wird.



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