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Tourismus Granada


Granada, 09 Februar 2012
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10 Dinge die man Nicht Verpassen Sollte

5. Baden an den Stränden der Costa Tropical

Dutzende von Stränden und kleinen Buchten mit glasklarem Wasser. 320 Sonnentage im Jahr. Und eine jährliche Durchschnittstemperatur von 20ş C.

Das sind die Merkmale der tropischen Küste (Costa Tropical), die sich mit einer Länge von 80 km in der Provinz Granada erstreckt. Den Namen verdankt sie dem außerordentlich angenehmen Klima, welches vor zwei Jahrhunderten ermöglichte, dass hier als einzigem Ort in Europa subtropische Früchte wie Mango, Chirimoya, Avocados und Papayas angebaut werden können. Namen, die exotische Geschmäcker und Orte heraufbeschwören, und natürlich eng mit einem der priviligiertesten Fleckchen Andalusiens verbunden werden.

Die ‘europäischen Tropen’ setzen sich aus 19 Gemeinden zusammen. Von den Phöniziern einige tausend Jahre vor Christus gegründet und Sexi genannt, ist z.B.  Almuńécar ein sehr geschichtsträchtiger Ort. Hier findet man die Reste einer römischen Pökelfabrik, fünf Aquäduktläufe und eine arabische Festung. Dieses touristische Zentrum beherbergt im Sommer ein großartiges Jazzfestival.

Motril ist die größte Siedlung der Provinz nach Granada. Unter seinen Sehenswürdigkeiten stechen die Iglesia Mayor de la Encarnación und das Santuario de Nuestra Seńora de la Cabeza, die auf  dem alten Palast der Königin Aisha, der Mutter Boabdils, des letzten Monarchen der Dynastie der Nasriden, gebaut wurden.

Salobreńa wird in der Vorstellung des Besuchers zu einem Berg aus riesigen Zuckerwürfeln. Seine weißen und quadratischen Häuser winden sich mit Blick auf das Meer um einen Hügel, der von einer arabischen Festung gekrönt wird. Vom Gipfel aus kann man auf einen Schlag das wundervolle Panorama von Sierra Nevada, Mittelmeer und der fruchtbaren Ebene bestaunen.

An den Stränden gibt es unzählige kleine und ruhige Buchten in Albuńol, Castell de Ferro-Gualchos und La Mamola-Polopos. In der Nähe befinden sich die Gemeinden Albondón, Ítrabo, Jete, Lentejí, Los Guájares, Lújar, Molvízar, Murtas, Otívar, Rubite, Sorvilán, Turón  und Vélez de Benaudalla, umgeben von üppiger  Natur.

Außer Meer und Kultur bietet die Costa Tropical noch unendlich viele Möglichkeiten, wie z.B. Golf spielen, Paragliding, oder Wandern durch die Dörfer im Landesinneren, Tauchen in den reichen Gründen von Cerro Gordo, sowie andere Wassersportarten im Sporthafen Marina del Este (Almuńécar) oder im Club Náutico in Motril.

Die tropischen Früchte kann man als Salat oder als Dessert genießen, und beim Essen darf auch nicht Fisch, wie Ringelbrasse oder Goldbrasse, oder Meeresfrüchte wie Garnelen fehlen. Und zum Kaffee empfiehlt sich ein Schnaps aus Zuckerrohr, der ebenfalls in der Gegend hergestellt wird.



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