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Tourismus Granada

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Granada, 25 Juli 2014
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Pórtugos

Information über die Gemeinde
PLZ: 18415
Entfernung von Granada:82 km
Einwohnerzahl:408 Einwohner
Bevölkerungsbezeichnung:Portugueros

Tourismusinformation

Pórtugos liegt im westlichen Teil der Alpujarra, zwischen den Schluchten von Poqueira und Trevélez. Das stadtbild ist typisch für die Alpujarra, mit den überdachten Hauseingängen, Balkonen und mit Blumen geschmückten Terrassen, die mit den makellos weißen Häusern kontrastieren. Diese säumen die steilen Straßen, zwischen kurvigen Mauergängen und den charalteristischen Tinaos (Art überdachter Hauseingang, der zwei Häuser miteinander verbindet und durch den die Straße verläuft), und formen so Viertel von großer Schönheit.

Aber es sind nicht nur die Fassaden und die Blumenkübel, denen das Dorf seinen uf verdankt, sondern auch die eisenhaltigen Gewässer der Fuente Agria. Die Quelle liegt außerhalb von Pórtugos, inmitten einer wunderschönen Landschaft. Ein wunderhübsch waserfall, der surch das im Wasser enthaltene Eisen leicht rötlich gefärbt ist, hat im Laufe der Jahrhunderte den Felsen ausgehölt, der von uralten Bäumen gesäumt ist und im Volksmund El Chorreón genannt wird.


Geschichte

Der Name dieser Ortschaft kommt von dem lateinischen Wort portus, was „Durchgang“ bedeutet. Daher glaubt man, dass der Ursprung dieses Territoriums al menschlicher Siedlung in die Zeit des Römischen Reiches fällt. Seine Blütezeit erlebte es in der arabisch-andalusischen Periode, als die ganze Alpujarra ein wichtiges landwirtschaftliches und kunsthandwerkliches Handelszentrum war, welches sich auf die Produktion von Seide spezialisierte. Während der nasridischen Epoche gehörte es zur Taha de Ferreira. Nach der Eroberung des Königreiches von Granada durch die Katholischen Könige im Jahre 1492, wurde die muslimische Bevölkerung stark unterdrückt. Die Situation wurde immer unerträglicher, bis die Morisken im Jahre 1568 gegen Felipe II. die waffen erhoben. Uneinigkeiten unter den Morisken ermöglichten, dass Don Juan de Austria den Aufstand schnell beenden konnte. Die Morisken sollten dann 1609 vertrieben werden. Die Gegend wurde später mit Kolonien aus anderen Regionen wiederbesiedelt.


Gastronomie

Einen besonders guten Ruf genießt der Schinken. Gute Rezepte mit Kalbsfleisch, Eintöpfe und moriskische Süßigkeiten. Die Olla de la parva ist das beliebteste Gericht.



Localización