Jérez del Marquesado – Postero Alto

Jérez del Marquesado – Postero Alto

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El Marquesado del Zenete, im Süden des Bezirks Guadix, umfasst zehn Gemeinden, die sich durch durch die Vielfalt und Verschiedenheit auszeichnen, mit denen sie Bewohner und Urlauber anziehen.

Bárbara Alcalde

Der Bezirk El Marquesado, eine Besonderheit wegen seiner Geschichte und seiner Natur, dehnt sein Territorium über die Hänge der Sierra Nevada und die Hochebene bis zum Fuße des Bergmassivs.

El Marquesado del Zenete umfasst die ganze Südzone des Bezirks Guadix. Seine zehn Gemeinden, in mehr als 1.000 m Höhe, verteilen sich auf die Hänge der Sierra Nevada und der Hochebene zu ihren Füßen. Der Reisende aus Leidenschaft  ist diese Strecke in der Provinz Granada  abgegangen, um verschiedene Routen vorschlagen zu könne, als Einladung zum Kennenlernen des legendären Landkreises.

Die erste dieser Routen verläuft durch El Marquesado, entlang des Wassers und der bezaubernden Täler. Auch wenn wir in Jérez del Marquesado beginnen, geht die Strecke durch mehrere Gemeinden. Die Dauer beträgt etwa 3 Std. bei einer Länge von etwa 17 km. Der höchste Punkt, zu dem wir kommen, liegt bei 1.237 m in Jérez del Marquesado, und der niedrigste bei 890 m in Guadix.

Die erste Route, die wir vorschlagen, startet in Jérez del Marquesado, dessen aktueller Ortskern im Mittelalter entstand, in der Nähe verschiedener iberisch-römischer Minen. Die sichtbarsten Überbleibsel in Jérez aus dem Mittelalter sind die Türme. Fast alle Kirchen dieser Zone sind mudejarisch, erbaut auf alten Moscheen, mit wertvoller Deckentäfelung und Zierelementen  aus der Renaissance, vor allem den Portalen.

Am Ortsausgang von Jérez folgt man der Cuesta del Baho, entlang des Friedhofs, vor der Schließung der Minen einen viel genutzter Weg der Arbeiter von Alquife.
Die Anhöhe hinab, gelangt man zum Fluss Jérez, durch eine Zone, die Berral genannt wird. Flussabwärts erreicht man die Schlucht von Lanteira, wo der Fluss seinen Namen wechselt und zum Río Verde wird. Diese Gegend ist übersäht von verlassenen Gehöften, die an die Zeit von vor einigen Jahrzehnten erinnern.

Etwa 2 km weiter wendet man sich vom Fluss ab und besucht Albuñán, mit einem interessanten ethnographischen Saal. Nach der Durchkreuzung des Dorfes sucht man erneut den Fluss, und erblickt plötzlich die Eremitage der Virgen de la Cabeza, bekannt für ihre Wallfahrt am letzten Sonntag im April. Von hier aus durch das Tal erreicht man Guadix.

Die Region Marquesado bietet Landschaften, die zum Verständnis der geomorphologischen Entwicklung eines guten Teils des Landkreises beitragen. Man sieht die badlands, Ebenen und Täler und Schluchten.

Die Umgebung der Stadt Guadix repräsentiert die evolutionierteste Phase des Erosionsprozesses: das Flusstal Verde-Guadix besteht auf der einen Seite aus einem Mosaik an terrassierten Anbaufeldern und auf der anderen Seite aus einer hohen Konzentration von Höhlen, die typischen badlands.

Außerdem war Guadix seit der römischen Epoche schon immer das Verwaltungszentrum des Bezirks, so kann man einige Elemente des reichen kunsthistorischen Erbes in die Strecke mit einschließen.

Die zweite Route des Reisenden aus Leidenschaft bietet als Alternative das sogenannte “Wilde“  Marquesado, denn man begibt sich auf die Suche nach den versteckten Geheimnissen der  Sierra Nevada und den wilden Stieren. Diese Strecke dauert etwa 4 Std, in denen man etwa 21 km zurücklegt. Der höchste Punkt liegt bei 1.900 m, der niedrigste bei 1.260 m.

El Marquesado del Zenete ist die Zone des Bezirks Guadix, deren geographische Identität am markantesten ist. Die zehn Gemeinden, die es umfasst, liegen alle mehr als 1.100 m über dem Meeresspiegel, und bedecken eine ausgedehnte Fläche an der Nordseite der Sierra Nevada und der Ebene zwischen ihr und der Sierra de Baza.

Dieser Teil des Landkreises war seit der Prähistorie ein exzellentes Gebiet von Bergminen, und auch heute noch wird in einigen abgebaut. Eines der beeindruckendsten Bilder der Landschaft sind dabei die riesigen Krater der Eisenminen von Alquife, die nicht mehr geöffnet sind.  Die natürlichen Ressourcen der Zone sind nicht nur abwechslungsreich, sondern auch sehr umfangreich. Das hat die Entwicklung der verschiedenen Poblationen begünstigt, sowie die Aktivitäten des Bergbaus, des Ackerbaus und der Viehzucht gefördert. Außerdem haben diese Faktoren den Ruraltourismus angezogen, der von dem reichen kunst-historischen Erbe und der Umwelt profitiert. Ein beachtlicher Teil des Territoriums liegt auf dem Gelände des Nationalparks und Naturschutzgebiet der Sierra Nevada, mit den höchsten Gipfeln der Iberischen Halbinselund Ökosystemen des Hochgebirges mit vielen Endemismen, neben erstaunlichen Resten von Gletscherformationen.

Die Route verläuft zum Großteil auf einem Weg, der seit frühester Zeit von Eseltreibern und Schäfern genutzt wurde, um in die Sierra de Jérez und dem alten Forthaus Posterillo zu gelangen.

Kurz bevor man die asphaltierte Straße erreicht, beginnt ein leichter Anstieg auf einem Weg aus Erde, der etwas später zu einem Pfad entlang der üppigsten Vegetation wird. Nach wenigen Minuten stößt man auf die alte Mehlfabrik San Torcuato, die zum Bischofsseminar von Guadix umgewandelt wurde, das bis in die Mitte der 80er geöffnet war. Dieser Abschnitt über die  Cañada Real del Camino de Granada lässt die traditionellen Getreidemühlen hinter sich und führt und in das Naturschutzgebiet Sierra Nevada. Auf dem Pfad bieten sich großartige Sichten auf die Sierra und die Schlucht des Alhorí, und der Reisende gelangt zum alten Forsthaus Posterillo.

Nach einer Serie von ruinösen Gehöften kreuzt man den Fluss Alhorí, nur wenige Meter von El Toril. Von hier schlängelt sich ein steiler Wanderweg durch Kiefern auf der Loma de Enmedio, in der Nähe der Berghütte Postero Alto, ideal, um sich hier auszuruhen, bevor man den Rückweg antritt.

Beim Abstieg führt ein Weg zu dem Ausflugsort La Tizná, am Fluss Alcázar, auf diesem gelangt man zum Hauptpfad.  Es folgt ein Wanderweg, der in die Umgebung von Jérez del Marquesado hinabführt, von wo aus man die Streck begonnen hatte.

ZWEI STRECKEN:

Route I  El Marquesado: agua y valles encantados.
Dauer: 3 Std. Strecke: 17,2 km. Höchster Punkt: 1.237 m. Niedrigster Punkt: 890 km. Ausgangspunkt: Jérez del Marquesado.

Route II Das wilde El Marquesado: Sierra Nevada und wilde Stiere.
Dauer: Std. Strecke: 21 km. Höchster Punkt: 1.900 m. Niedrigster Punkt: 1.260 m. Ausgangspunkt: Zentrum von Moralillos.

MIDE

    • The route and its orientation
    • Requires exact identification of geographical features and cardinal points
    • Indicates the effort required
    • Over 6 and up to 10 hours (4+3+2+1) of effective walking
    • Indicates the harshness of the terrain
    • Several risk factors
    • Indicates the difficulty of the walk
    • Walk on paths with steps or irregular surfaces

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