Höhlen und Kreuze der Sierra de la Alfaguara

Höhlen und Kreuze der Sierra de la Alfaguara

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In der Gegend der Sierra de la Alfaguara, im geografischen Zentrum der Provinz Granada gelegen, verstecken sich einige natürliche Höhlen (Cueva), wie die Del Gato und Del los Marmoles, die trotz ihrer Schönheit recht unbekannt sind.

Belén Rico

Die Bergsteigergruppe Diez Amigos Sin Límites empfiehlt eine Strecke über 16 km, die zwischen den Kreuzen (Cruz) von Alfacar und Víznar und den zwei Hügelseiten von Víznar verläuft: eine wurde von einem Feuer verwüstet, die andere liegt in grünem Schatten

ZU BEACHTEN.

- Die Route: mittelschwer, Besuch des Erholungsgebiets von Alfaguara, des Cruz de Alfacar, des Cruz de Víznar, der Cueva del Gato, Fuente Teja und Cueva de los Mármoles.
- Dauer: 6 Stunden
- Streckenlänge: 16 km
- Aufstieg: 6,41 km
- Maximale Höhe: 1.558 m
- Minimale Höhe: 1.194 m

Höhlen und Kreuze der Sierra de la Alfaguara
Die Sierra de la Alfaguara gehört zum Naturschutzgebiet der Sierra de Huétor, der im geografischen Zentrum der Provinz Granada gelegen ist. Einer der Zugänge befindet sich in dem Dorf Alfaca, einer Gemeinde, die als Erholungsort von den ziridischen Monarchen gegründet wurde. Dort beginnt die Route, die vom Viajero Apasionado vorgeschlagen wird, auf Anraten der Bergsteigergruppe Asociación Diez Amigos Sin Límites, die seit Jahren auf den Wanderwegen Granadas unterwegs ist.

Anhand dieser Führung gelangte der Viajero bis zum Brunnen Fuente Grande, auch bekannt als Fuente de las Lágrimas, der im oberen Teil des Dorfes gelegen ist. Der aus dem 11. Jh. stammende Brunnen, ist ein wichtiger Überrest aus der Zeit der Kalifate, der heute noch erhalten ist. Von dort aus kann man auf der Landstraße in Richtung Nívar zum Erholungsgebiet von Alfaguara. In dieser Gegend, in der Nähe eines Campingplatzes mit vielen Grillstellen und Steinbänken, kann die botanische Sammlung Arboretum in einer alten Baumschule, wo Pflanzen für die weitläufigen Wiederbepflanzungen in diesem Gebirge gezüchtet wurden, besucht werden

Die Diez Amigos Sin límites empfehlen, Autos auf dem Parkplatz des Erholungsgebiets stehenzulassen, um die Wanderung zu Fuß anzutreten. Bei dem Grillplatz auf einer Höhe von 326 m beginnt der Aufstieg, über den man zu dem Ort namens Fuente de los Pajareros gelangt. Auf nur 800 m öffnet sich der Weg auf eine breite Flöche, die Alfaguarilla genannt wird und von der aus man schon die Silhouette des Cruz de Alfacar erkennen kann, dem nächsten Meilenstein dieser Route im niederen Gebirge.

Auf 1.430 m erreicht man eine Wegkreuzung, an der man den linken Weg zum Cerro De La Cruz nimmt, zu dem man über die Nordseite nach dem Durchqueren eines aufgeforsteten Waldes gelangt.

Nachdem man die Spitze des Cruz de Alfacar auf 1.548 m Höhe erreicht und die beeindruckende Aussicht genossen hat (bei klarer Sicht kann man die Vega, die Sierra Elvira, den Peñón de La Mata, Alfacar oder den Pantano de Cubillas sehen), geht es weiter zum nächsten Meilenstein der Wanderung, dem Cruz de Víznar.

Nach den Worten des Führers der Bergsteigergruppe José Antonio Rodríguez, verläuft der beste Weg, um zum Cruz de Víznar zu gelangen, über einen Pfad auf einer Seite des gleichnamigen Hügels, nahe dem Bergrücken. Auf dieser Seite wurde die Vegetation des Hügels vor einigen Jahren von einem Feuer verwüstet. Dagegen hebt sich das grüne Aussehen der gegenüberliegenden Seite drastisch ab, da es genau auf der Höhe des Gipfel gelang, das Feuer unter Kontrolle zu bekommen.

Nachdem man den Weg von Alfaguara hinter sich gebracht hat, erreicht man das Cruz de Víznar, von wo aus man auf der anderen Seite des Hügels weiterwandert, den man fast vollständig umrundet. Der Wanderweg heißt Vereda de la Umbría und verläuft durch einen Pinienwald, in dem man eine Erinnerungsplakette eines Bergsteigers findet, der hier 1994 umgekommen ist.

Der Weg mündet in einen Fahrweg, der zum Besucherzentrum Puerto Lobo führt. Nach einigen Metern nimmt man den Weg zu Rechten, den Camino de Fuente Teja, von dem aus man auch auf den Pfad zur Cueva del Gato kommt, eine spektakuläre Grotte, wo sich zusätzlich die Gelegenheit bietet, herrliche Ausblicke von dem Plateau aus zu genießen, das sich vor ihrem Eingang befindet. Ein weiterer Bergsteiger der Gruppe, Antonio García Maldonado, erklärt, dass „die Höhle- die noch immer lebendig ist- von den Schäfern der Gegend als Weide für ihre Herden genutzt wurde.“

Zurück auf dem Camino de Fuente Teja erreicht man einen Waldweg, der zum Erholungsgebiet der Quelle für. Von diesem Waldweg aus, gelangt man über einen Pfad, der wenige Meter von der Quelle entfernt abgeht, zur Cueva de los Mármoles, die voller fantastischer Steinformationen und dunkler Verstecke ist. Sie ist der letzte Meilenstein der Route: von der Cueva de los Mármoles aus kehrt man zum Erholungsgebiet von Alfaguara zurück, sowohl über die gleiche Route wie auf dem Hinweg, als auch über den Pfad Mimbres de Palonegro.

Die 16 km der Route verlangen keine besondere körperliche Leistungsfähigkeit, man muss nur die entsprechende körperliche Verfassung für die Auf- und Abstiege in der Sierra mitbringen. Dennoch weist José Antonio Rodríguez darauf hin, dass „die Wanderwege von Alfaguara nicht ausgeschildert sind“, weshalb der Reisende „die Gegend gut kennen oder von einem Führer begleitet werden sollte“. „Man muss vorsichtig sein“, rät Rodríguez denen, die die Geheimnisse dieser Berge entdecken wollen.

NATURSCHÄTZE
Flora und Fauna der Sierra de la Alfaguara

Die Landschaft der Gebirgskette ist mediterran und besteht vor allem aus verschiedenen Kiefernarten, da das Gelände hauptsächlich mit Koniferen wiederbepflanzt wurde, obwohl es auch Zedern und Spanische Tannen gibt, die sich mit den autochthonen Bäumen mischen, wie Wald- und Steineichen. Was die Fauna betrifft, so sind Wildschweine weit verbreitet und es gibt Herden von Bergziegen, die man aus erstaunlich geringer Entfernung beobachten kann.

MIDE

    • The route and its orientation
    • Requires off-route navigation
    • Indicates the effort required
    • Over 3 and up to 6 hours (3+2+1) of effective walking
    • Indicates the harshness of the terrain
    • Several risk factors
    • Indicates the difficulty of the walk
    • Walk on paths with steps or irregular surfaces

DIESE ROUTE GEHT ÜBER:



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