Dehesa del Generalife

Dehesa del Generalife

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Das 458 ha umfassende Territorium der Dehesa del Generalife verfügt über ein reiches Naturerbe, das mehr als 200 Pflanzen- und 111 Tierarten.

 

Belén Rico > Granada Hoy

Aber auch wertvolle und bedeutende Reste, welche den archäologischen Reichtum der Gegend aus der nasridischen Epoche widerspiegeln. Dabei sind der Albercón del Negro, die Ruinen des Palacio de Dar Al-Arusa, der Aljibe de la Lluvia und die Silla del Moro, Reste einer alten Moschee zu nennen.

Zu den historischen und ökologischen Werten kommt auch die Landschaft hinzu, den die Wanderwege der Dehesa del Generalife wird den Besucher überraschen, durch ihre beeindruckenden Ausblicke auf die Stadt Granada und die Umgebung.

DEPARTURE FROM THE CEMETERY PARKING

1995 vom Umweltministerium zum Parque Periurbano erklärt, südlich des Río Darro und östlich der Hauptstadt, praktisch mit ihr verbunden. Obwohl es andere Zugangwege zum Park gibt, wie den Paseo del Aljibillo und die Cuesta de los Muertos, de los Chinos oder del Rey Chico, beginnt man am besten am Friedhof San José, was erlaubt, das Auto auf dem Parkplatz stehen zu lassen. 

WAYPOINT 1> ALBERCÓN DEL NEGRO

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Von hier an folgt man einem Walldweg, der zur Ausflugszone Llano de la Perdiz hinaufsteigt. Wenn man diesen Weg nimmt, werden die Reste des Albercón del Negro –der mit seinem wasser die Alberca de los Alijares, Angehöft des gleichnamigen Palastes, versorgte- zu Alpha und Omega der Route durch die Dehesa, welche der Viajero vorschlägt.

Folgt man dem Weg, der sich durch Olivenhaine an der Südseite der Dehesa schlängelt, bekannt als Monte de Cenes, ist der nächste nasridische Meilenstein der Aljibe de la Lluvia, „der noch immer genutz wird, um im Falle eines Brandes Wasser aufzunehmenen oder für die Arbeiter, wenn Bauarbeiten auszuführen sind“ erklärt Juan Carlos Quirós, Umweltagent des Parque Periurbano.

WAYPOINT 2> ALJIBE DE LA LLUVIA

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Und, wie das erklärende Schild neben dem Wasserspeicher anzeigt, gibt es „viele Bauarbeiten an der hydraulischen Technik die das Wasser zu den Palästen der Nasrdien leiteten”. Auf dem gleichen Schild wird berichtet, dass der Aljibe de la Lluvia, der sich in sehr gutem Zustand befindet, obwohl man jetzt nur noch das obere Gewölbe und die äußere Mauer neben einem später erbauten Wasserbecken sieht, der Wasserversorgung des Palacio de Dar Al-Arusa diente.

Am Aljibe de la Lluvia, befindet sich eine Raststelle mit Steintischen, Grill und Schaukeln, und führt zur Stätte Las Norias, „die das Wasser der Acequia Real aufnahmen und sich schlängelnd bis zum nächsten Becken hinaufleiten“ erzählt Juan Carlos Quirós. Über diesen roterdigen Wanderweg gelangt man zu einem Aussichtspunkt mit einem umwerfenden Panorama auf die Stadt der Alhambra.

Wie auf dem Schild, dass jeden Punkt von Interesse genauestens angibt, beschrieben, kann man vom Wachturm aus den Blick über den Lauf des Darro in die vermenschlichte Gegend der Stadt schweifen lassen, über die wunderschöne Vega an diesem Fluss, „Übersäht von Höfen und Huertas“, vorbei an den ältesten Vierteln, Albaicín und Sacromonte, bis zur Verdichtung des modernen Stadtkerns. Aber auf das Geländer des Aussichtsturms gestützt, können Sie noch viel mehr als das alte und das neue Gesicht der Metropole erblicken, auch die Hügel des Generalife, Silla del Morodie Ruinen des Dar Al-Arausa, die Fuente del Avellano, La Vega, Sierra Elvira, die Reste der nasridischen Stadtmauer, die Eremitage und den Cerro de San Miguel, das Naturschutzgebiet der Sierra de Huétor oder die Abtei von Sacromonte.

WAYPOINT 3> SUN CLOCK

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Wenn man den am Aljibe de la Lluvia begonnenen Weg und den Waldweg zurückverfolgt bis zum Llano de la Perdiz, kommt man zu einer Zone, die sich der Ruhe und Erholung widmet. Hier finden wir eine Sonnenuhr vor , der das Gnomon fehlt, aufgrund dessen man die Zeit durch den Sonnenstand nicht mehr feststellen kann. Das Eisen ihrer Spähre ist der Meilenstein, der zu verschiedenen Punkten in Granada, wie den Gebirgstketten Loja oder Tejeda, Castillo de Moclín, Sierra Elvira, den Gipfeln des Nevada-Massivs, wie Alcazaba, Mulhacén oder Veleta führt.

WAYPOINT 4> RIVER DARRO TRAIL

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Nachdem man den Ausflugsort durchquert hat, wo man sich an den Schaukeln, Pisten und Sportanlagen, auch der kleinen Gaststätte erfreuen kann -„obwohl diese nur in den Sommermonaten öffnet“, wie der Umweltagent erklärt-, gelangt man zur Nordseite der Dehesa del Generalife. Nach wenigen Metern beginnt der Wanderweg Quejigar del Darro an einem kleinen Kiosk, „ er verläuft über eine seltene Fläche von authentischen Bergeichen, die in der Nähe der Stadt bewahrt werden“, so ein Schild am Beginn des Weges. Es wird auch angekündigt, dass im Laufe des Weges durch den Eichenhain ein großartiger Blick auf den Darro mit der Sierra de Huétor im Hintergund zu erhaschen ist. Die Nordseite der Dehesa hinab kommt man zum Ufer , die bewirkt, dass sich „am Ende der Strecke ein interessanter Eichenwald mit einigen Hasel- und Erbeersträuchen entfaltet.“

WAYPOINT 5> SILLA DEL MORO

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Es geht weiter auf einen ökologischen Wanderweg, der sich parallel zur Acequia Real oder auch Acequia del Generalife entfaltet. Wenn man hier entlang geht, gelangt man auf die Strecke, die zu den Resten der alten Moschee leitet, unter dem Namen Silla del Moro bekannt. Juan Carlos Quirós kündigt an, dass „abgesehen von der Erneuerung auch der Bau einer Aussichtsplattform vorgesehen ist“.

ROUTE DATA

Regions: Granada und seine umgebung

Ort: Granada

Circular route: 10,8 km

Estimated duration: 3 hours

Altitude on departure: 819 m

Maximum altitude reached: 1.017 m

Ecosystems: Urban, mid-level mountain and river

Recommended season: All year round

MIDE

    • The route and its orientation
    • Well-defined tracks and crossings
    • Indicates the effort required
    • Over 1 hour and up to 3 hours (2+1) of effective walking
    • Indicates the harshness of the terrain
    • More than one risk factor
    • Indicates the difficulty of the walk
    • Walk on paths with rough surface

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