Die Route der Nasriden

Die Route der Nasriden

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Diese Route widmet sich der Dynastie der Nasriden, die das letzte Reich Al-Andalus gründeten und beherrschten. Neben unzähligen politischen und kriegerischen Ereignissen, gingen aus ihr auch so grandiose künstlerische und kulturelle Verwirklichungen hervor wie die Alhambra.

Die Strecke verbindet Jaén mit Granada, und leitet das letzte Drittel der Route ein, die an der Südseite der Sierra Mágina bis in die Höhen von Cambil und Huelma entlangführt. Von hier aus wechselt der Weg die Provinzen und führt in die Gegend der Montes Orientales von Granada durch, Guadahortuna nach Píñar und Iznalloz, am Rande des Flusses der nach Osten fließt. Die Hochebene bis ins Flusstal Cubillas und er Gebirgskette Sierra Arana mit ihren typischen Erdspalten und Höhlen, in einer Höhe von mehr als 2 000 m, hinüberleitend in die Reliefs der Sierra Nevada.

Gegen Ende passt sich der Weg dem Fluss des Cubillas an, und findet so zur Vega, mit ihren Pappelhainen und Bewässerungsfeldern. So wird der letzte Abschnitt der Route erreicht: Albolote, Maracena und Granada. Im Hintergrund erhebt sich die beeindruckende Masse der Sierra Nevada, das Dach der Halbinsel, welches vom Gipfel des Mulhacén in 3 482 m Höhe gekrönt wird.

Diese Strecke erzählt von der Vorfallen zwischen zwei sich ständig im Ideenkampf befindenden Völkern, Glauben und Gewohnheiten, aber auch von kulturellem Austausch und dem Aufkommen dessen, was man Grenzkultur nennt.

ORTSCHAFTEN AUF DER ROUTE

Navas de Tolosa, La Carolina, Baños de la Encina, Bailén, Mengíbar, Andújar, Arjona, Porcuna, Torredonjimeno, Martos, Torredelcampo, Linares, Úbeda, Baeza, Jódar, Jimena, Mancha Real, Jaén, La Guardia, Cambil, Huelma, Guadahortuna, Píñar, Iznalloz, Deifontes, Albolote, Maracena and Granada.

ENTFERNUNGEN

Ca. 275 kms.

LANDSCHAFT

Die Landschaft auf dieser Strecke charakterisiert sich durch Abwechslung. Von der Sierra Morena bis zur Cordillera Penibética passiert man die Flussebene des Guadalquivir und befindet sich in der Nähe des Höchsten Punktes der Iberischen Halbinsel. So wechseln sich fruchtbare Täler, Weideland und Anbaugebiete mit mit felsigen Gebieten und dem Hochgebirge ab.

Es befiinden sich auf der Strecke Naturräume wie die Sierra de Andújar, Despeñaperros oder die Sierra Mágina, sowie Quellen von anerkanntem mineralischen Wert. Diese Landschaft beherbergt eine reiche Flora und Fauna, z.B. Wildschweine, Adler, Geier, Steineichen,

ARCHITEKTUR

Aufgrund der mittelalterlichen Vergangenheit und der kontinuierlichen Kämpfe zwischen Christen und Mauren ist diese Zone übersäht mit Burgen. Deren Funktion als Verteidigungs- und Wachanlage geht einher mit der Lagerung von Lebensmitteln und dem Gefängnis. Wir können hier viel Festunegn finden: Porcuna, Úbeda, Jimena, Píñar, Baños de la Encina, Jódar…

Auch tut sich der barocke Stil hervor der in die spanisch-muslimische Kunst schon in der Zeit der Nasriden gelangte. Das beste Beispiel aus dieser Zeit ist die Alhambra von Granada, die von Muhammad I. in Auftrag gegeben wurde. Besonders die Innenhöfe und Gärten, sowie die Bögen, Säulen und seine mozarabischen Gewölbe zeugen davon…Alles ist von exquisiter und eleganter Schönheit.

KUNSTHANDWERK

Die mittelalterliche Vergangeheit hat auch in der Manufaktur und im Kunsthanswerk seine Spuren hinterlassen. Die mit dieser Gegend eng verbundene Jagd förderte die Taxidermie. Aus den Gewächsen an den Flusshängen werden Stühle aus Rohrkolben, Espartoarbeiten und Korbgeflechte hergestellt. Schon im Mittelalter wurden Tragekörbe für das Einsammeln und Pressen von Oliven hergestellt. Es gibt auch Textilindustrie, wie Häkelarbeiten und Klöppelspitze, die eine lange Tradition vorweisen. Die Keramikindustrie und das Töpferhandwerk befinden sich hauptsächlich in Andújar. Zu guter Letzt ist noch die Schmiedekunst von Bronzeglocken in Torredonjimeno zu nennen.

FESTE

Die Traditionen der Heiden und der Christen vermischen sich in diesen Dörfern, wenn es ums Feiern geht. Im Laufe des Jahres finden sehr viele Feste statt. Im Frühjahr sind es die Viehmessen und Volksfeste, welche die Dörfer mit Fröhlichkeit erfüllen. Das Fest der Heiligen San Antón und San Isidro wird in vielen Dörfern einen ganzen Tag lang auf dem Feld gefeiert. Die Wallfahrt der Virgen de la Cabeza in Andújar, Las Cruces in Mengíbar und Granada, das Fest der “Mauren und Christen“ in Iznalloz, die Erinnerung an die Gründung von La Carolina und die Siege von Batalla und Bailén sind ebenfalls zu nennen. Natürlich wird, wie sollte es anders sein, die Semana Santa in allen Dörfern auf der Route gefeiert.

Musikalische Veranstaltungen hat man in Úbeda mit dem “Festival de Música y Danza Ciudad de Úbeda“ und in Porcuna mit der “Pipirrana Flamenca“.

GASTRONOMIE

Zu den Grundzutaten gehört hier hauptsächlich die Olive. Früher ausschließlich Nahrungsmittel der Armen, fehlt sie heute, ob gefüllt oder nicht, auf keinem Tisch dieser gegend als Aperitiv. Ebenso ist es beim kaltgepressten Olivenöl, das in den Küchen auf der ganzen Welt sehr geschätzt wird und bei keinem Gericht fehlen darf.

 



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