Das Reich der Nasriden von Granada

Das Reich der Nasriden von Granada

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Granada erreichte im 13. und 14. Jahrhundert den Höhepunkt seiner Bedeutung, als es zur Hauptstadt des Nasridenreiches wurde. Der Nachlass dieses Volkes besteht im Wesentlichen aus den Palästen Alambra und Generalife, sowie Cuarto Real de Santo Domingo in der Almanxarra oder dem Palast Alcázar de Genil, der von den Nasridenköniginnen bewohnt wurde.


In der Casa de los Girones bestehen die Reste eines Palastes aus dem 13. Jahrhundert fort. Zahlreiche Bauwerke von ummauerten Anlagen Granadas aus der Epoche der Nasridenherrschaft existieren noch, wie die Umgebung der Festung Qadima und viele Tore (Monaita, Elvira, Fajalauza, etc.). Ebenfalls erinnern die Verteidungsanlagen Torres Bermejas und Castillo de la Silla del Moro an das nasridische Reich.


Von den alten Moscheen Granadas sind die Minarette der Iglesia de San José (kalifisch) und des Konvents San Juan de los Reyes (nasridisch) übrig, sowie weiterhin das Bad Bañuelo oder Baño del Nogal (11. Jh.), die Madraza, eine alte Koranschule Yussufs I., und der Corral del Carbón oder Kornmarkt Gidida (14. Jh.).


In Alabaicín findet man Überreste der Hauptmoschee in der Iglesia de El Salvador und im Konvent Santa Catalina de Zafra. In der Casa de Daralhorra befinden sich Reste eines maurischen Bades (13. Jh.) und zahlreiche Wasserspeicher.
 
Außerhalb der Stadt, in Atarfe, liegt die archäologische Stätte Madinat Elvira, die während drei Jahrhunderten eine der Hauptstädte des Staates Al-Andalus war. In vielen Gemeinden sind auch Reste verschiedener Bäder zu besichtigen. In Alhama de Granada befindet sich eines der wichtigsten des alten Königtums Granada (12. bis 13. Jh. und evtl. Römischen Ursprungs), und in Baza das einzigartige Baño de la Judería (12. Jh.), sowie Reste von Bädern in Alfacar, Nívar, Churriana, La Zubia, Jerez del Marquesado, Aldeire und Huéneja.


Das nasridische Erbe schließt zusätzlich die Festung Guadix, und unter anderen die Burgen in Moclín, Salobreña und Almuñécar ein.





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