Alhama, Stadt der Schluchten

Alhama, Stadt der Schluchten

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> Von Mónica Jiménez / Granada Hoy

Bekannt durch ihre arabischen Bäder, welche die Römer schon benutzt haben, die Stadt von Al-Hamman (Alhama), wichtiges Lager im Nazarí Königreich (Diese Dynastie wurde vom muslemischen König Yúsuf ben Názar gegründet und herrschte in Granada vom XIII. bis zum XV. Jahrhundert -vom Übersetzer-), ist ein Symbol der christlichen Wiedereroberung des Königreiches von Granada. Ihre Geschichte, von der muslemischen Herrschaft stark beeinfluβt, befindet sich im natürlichen Rahmen von Los Tajos. Die Stadt erscheint uns, so wie es der Poet Teóphile Gautier beschrieben hat, hängend an einem groβen Stein oder Gipfel, wie ein Adlernest.

Unumgänlicher Ort in den Routen von Ihn Battuta und vom Nordamerikanischen Schriftsteller Washinton Irving, ihre Lage im Naturpark von Las Sierras (Berge) de Tejeda, Almijara und Alhama verwandeln diese Gemeinde in einem bevorrechtigten Zuschauer eines natürlichen Aussichtspunkt, Ausläufer umkreist von der Schlucht durch die der Fluβ läuft und der Gemeinde seit der Prähistorie, die romantische Aussicht, in perfekter Harmonie mit der Natur verleiht.

So kann der Besucher einen Anblick, typisch für einen romantischen Kupferstich, genieβen, in dem das Stadtleben mit der einzigartigen, bewunderswerten, natürlichen Gestaltung der Schluchten zusammenlebt. Die Häuser von Alhama beugen sich an einem Abgrund hinaus, der jeden Besucher stark beeindrucken wird. Dieses natürliche Wunderwerk ist vorgeschlagen als Natürliches Geologisches Monument von Andalusien zu ernennen.

Mit einer Oberfläche von 1.060.000 m2, dieses natürliche Gebiet umschlingt im Süden die steile Anhöhe auf der sich die Gemeinde befindet. Der Fluβ Alhama flieβt 4 Km lang durch diese Landschaft und erleuchtet mirt seiner eigenartigen Schönheit das ganze Gebiet. Das Wasser des Fluβes hat im Stein einen über 50 m tiefen Spalt geschnitzelt. Die Tajos de Alhama (Spalte von Alhama) formten sich nach der unterschiedlichen Erosion der vorliegenden Anhäufungen des Miozän.

Der Wanderweg der zu diesem natürlichen Monument führt, beginnt im Stadtkern, im Rathausplatz in dem sich das Touristische Informationsbüro befindet.

Knappe 100 m davon entfernt, findet der Besucher den Patio und die Iglesia del Carmen (Kirche von der Muttergotes von Carmen), aus der ersten Hälfte des XVII. Jahrhunderts, aus der Renaissance. In dieser Kirche haben bis zu unseren Zeiten Gottesdienste stattgefunden, obwohl am 2. februar 1810, nach dem französischen Einmarsch, verwandelt sich die Kirche in ein Lager und während des spanischen Bürgerkrieges wurde die Kirche geplündert und das Fachwerk und die Altargemälde zerstört. Natürlich fanden in diesen Zeiten keine Gottesdienste statt.

Rechts davon befindet sich der Aussichtspunkt von Los Tajos, von dort aus besichtigt man, in der Ferne, eines der eindruckvollsten Bilder der Stadt, dies sollte als Anreitz dienen um den Gang zu beschleunigen damit man so früh wie möglich das Ziel erreicht.

Nach 200 m Spaziergang durch die Straβe Peñas, nimmt man links die Straβe Baja Iglesia, sehr steil und eng, Ergebnis der arabischen Spur die man im ganzen Viertel beobachten kann. Diese Straβe führt uns zur Kirche der Encarnación, bebaut auf einer muslemischen Moschee in den Jahren 1505 bis 1560 und anerkannt als die erste Kirche die in Alahama gesegnet wird nach dem die Stadt von den Christen erobert wurde und deshalb auch die allererste gesegnete Kirche des Königreiches von Granada. Der Tempel entspricht der Verehrung der katolischen Königin Isabel I an die Muttergottesin Ihrer Fleischwerdung. Anerkannt als einziger gotischer Tempel der Diozäse von Granada, wurde es als Gut von kulturellem Interesse ernannt. In ihrem Inneren befindet sich das kirchliche Museum in dem eine wichtige Schmuckollektion aufbewahrt wird. Man kann also ein Messgewand findet, welches, laut Geschichten, selbst von der Königin Isabel genäht wurde. Dies kann Dienstag, Donnerstag und Samstag von 12 bis 14 Uhr besichtigt werden.

An ihrer Fassade hängt ein Schild zur Erinnerung an das Erdbeben, welches „um neun Uhr Abends  des Weihnachtstages die Erde begann sich zu schütteln“, und hinterlieβ 745 Tote und 1.235 Verwundete. Nach diesem Vorfall, besucht der König Alfons XII. die Stadt, und rufte zur Wohltätigkeit auf. Es wurden 14.000 Häuser restauriert bzw. neu gebaut.

Gleich neben den Turm der bei der Plaza Real liegt, kann der Besucher sich in einem Brunnen sich erfrischen, an dem im vergangenem Jahr eine Tafel angebracht wurde zur Erinnerung des V Jahrhunderts des todes von der Königin Isabel von Kastillien, die sehr eng mit der Geschichte der Stadt verbunden ist.

Mit der christlichen Wiedereroberung tauchten neue Civilgebäude auf, wie es der fall des alten Gefängniβes ist, kaum 50 m von der altem Moschee entfernt. Karl II. lieβ dieses Gefängnis (Remaissance-Mudejar) mitten in der Plaza Real oder Plaza de los Presos (Platz der Gefangenen) bauen. Dieses Gefängnishat zum Teil Büros der Gemeinde aufgenommen.

Gegenüber des Platzes befindet sich die ehemalige Kornkammer, vom XIII. Jahrhundert, heutzutage als Wohnung umgemodelt. Neben dieses Gebäude, muβ der Reisende die Zapateros Straβe nehmen, an dessen Ende einen Aussichtspunkt gibt, von dem man aus den neuen Teil der Stadt sehen kann, gleich neben dem Viertel Rafael Alberti.

Von dort aus und durch die Straβe Carril Bajo, kann der Besucher einen neuen Halt am Brunnen der Puerta de Granada (Tor von Granada) tätigen. Bis dahin die Hand des Menschen. Der steinige und steile Wegvon der Huerta de Santa María (Garten von der Heiligen Maria) ist die Eingangstür zu der Naturumgebung der Tajos. Am Ende dieses steilen Weges, in der Kreuzung mit dem Abgrund von El Aserradero (Abgrund vom Sägewerk), befinden sich drei Hochebenen, von denen man am nähesten die Tajos besichtigen kann.

Ist man vom schreken wieder erholt, kann man erneut den Weg fortsetzen, rechts der drei Hochebenen vorbei, zum tajo vom Adarve, dessen Boden besser ist, obwohl mit mehr Schlamm. Dieser Weg führt dem Wanderer zur Fuente de las Tejas (Brunnen der Dachziegeln), unter den Sträuchen versteckt, unter denen der Fluβ flieβt, und dem man in der Landschaft vom Palo de la Hoz rauschen hören kann.

Knappe Meter davon entfernt gibt es einen niedergeriβenen Bau, welches uns auf dier Anwesenheit der Menschen aufmerksam macht. Es ist eins der acht Wassermühlen der Landschaft von Alhama, die bis zu den siebziger Jahre dort standen und den Strom des Fluβes benutzten.

Während unseren Ausflug kommt man an kleine Anbauten vorbei und können die dichte Pflanzenwelt am Ufer des Fluβes genieβen, meist bestehend aus Ulmen und Weiden. Auch treffen wir Vieh in unserem Ausflug, mit täglicher Anwesenheit von Lämmer, dessen Hirten sich in den natürlichen Höhlen am Fuβ der Tajos von der Kälte schützen.

Wenn der Besucher noch bei Kräften ist, neben der Höhle von Enchinar, kann er die steilen Teufelsstiegen steigen, die ihm eine Landschaft der Natur in echtem Reinheitsgrad anblicken lassen.

Eine andere und besser zu steigende Stiege ist die der Mazmorra (Kerker), rechts davon. Dort kann man das beste Bild der Stadt (im Hintergrund) schieβen, mit den Tajos an der linken Seite. Ein Anblick der in den Augen des Wanderer bleiben wird, auch wenn er wieder zurück zur Zivilisation durch die Straβe Adarve Remedios kommt. Er wird immer den drang haben, zurück zu dieser Landschaft zukommen, ein Geschenk der Natur für die Sinne.

 

ZU BERÜCKSICHTIGEN IST

Strecke: 4 Km
Dauer: ca. 2,5 Stunden.



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