Zafarraya

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Der “Boquete de Zafarraya” ist ein Bergpass, der den Übergang zwischen der malagener Axarquía und der Gegend von Alhama markiert; er ist eine geografische Unebenheit, die die Felswände der Sierra de Alhama und der Sierra de Tejeda durchschneidet und trennt und einen natürlichen Weg zwischen dem Westen Granadas und dem mediterranen Küstengebiet eröffnet. Nach dem “Boquete” und der Siedlung “Ventas de Zafarraya” erscheint die Ebene von Zafarraya, in der die Gemeinde gleichen Namens auf fruchtbarer und schöner Fläche gebettet liegt. Hier ist ein geologischer Gang geformt, der einer karstischen Senke gleicht.

Zafarraya ist aufgrund seines frischen sommerlichen Klimas, seiner Nähe zum Strand und der Frische und Fruchtbarkeit seiner Felder ein idealer Ort, um den Sommer zu verbringen.

Von den Ebenen aus kann man über Bergwege nach Loja, Salar oder Alhama gelangen, wobei man an pittoresken Naturschauplätzen wie “Las Parideras”, “El Refugio” oder “Fuente del Espino” vorbeikommt. Auch kann man auf weißen Fußwegen, durch den Pinienwald “Sierra Umbría” hindurch zur Küste laufen. Wenn man auf die Landstraße von Bernagal hinaufgeht, kann man eine spektakuläre Panoramasicht der gesamten Ebene mit dem “Boquete” im Hintergrund genießen.

Seit sehr langer Zeit ist der Mensch hier ansässig, was die 30.000 Jahre alten Überreste des sogenannten “Hombre de Zafarraya” (Mann von Zafarraya) beweisen. Seine Entdeckung lieferte ein unschätzbar wertvolles Zeugnis für das Glied des Neandertalers in der menschlichen Entwicklungskette. Im 2. Jahrtausend v. Chr. kommt die Argar-Kultur in diese Gegend und bildet Siedlungen an einfach zu verteidigenden Orten. Eine argarische Ausgrabung befindet sich im Süden der Ebene. Überreste von Gegenständen und altertümlichen Straßen, beweisen die Anwesenheit von phönizischen und römischen Lagern.

Jedoch wird die Gegend erst nach der Ankunft der Mauren berühmt wegen ihres Viehreichtums. Ihr Name stammt von dem arabischen Fahs al-raiyya oder ”Weide der Schäfer”. Allerdings wir von einigen auch die Ansicht vertreten, dass er von Saiarraya kommt, was “Grenz e des Territoriums” bedeutet. In der Mitte des 8. Jh. erlebt der Gang von Zafarraya den Werdegang des Omeiers Abd al-Rahman vom Prinzen bis zu seiner Ausrufung zum Emir von al -Andalus. Dieser Gang wurde von den Mauren unzählige Male genutzt, wie zum Beispiel für die Wiedereroberung von Vélez und bei der christlichen Conquista von Alhama und Loja. Es sind viele Kommunikationstürme erhalten, die die Küste mit dem Inneren der Halbinsel verbanden. Diese Gegend war Teil des königlichen Weges der Nasriden, auf dem sehr viele arabische Reisende verkehrten, unter ihnen Ibn Batuta im Jahr 1349.


Nach der christlichen Conquista wurden diese Weiden von Vélez Málaga abhängig und es entspann sich ein jahrhundertelanger Rechtsstreit mit Alhama. Sein Verlauf wurde von dem Erdbeben von 1884 unterbrochen, das 80% der Gebäude zerstörte und intensive Wiederaufbaumaßnahmen notwendig machte. Seit 1913 ist Zafarraya ein unabhängiger Ort und wurde kurz danach zur Gemeinde.

Aufgrund der Nähe, teilt Zafarraya mit Málaga typische Speisen, wie die Cachorreña-Suppe, der “Ajo blanco” oder der kalte “Morrete”. Einige eigene Rezepte sind das Fischgericht “Chanquete de la Sierra”, die Mandrillensuppe oder Eintöpfe, Kalbsfleisch “al ajillo”, Lammkoteletts oder eingemachte Lende. An Süßspeisen gibt es “Palillos”, eingedickten Honig, “Papabeotes” oder die “San Marcos”-Gebäckkringel

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Information über die Gemeinde

Regionen: Poniente Granadino
Postleitzahl: 18128
Entfernung von Granada: 79
Einwohner: 2200
Bevölkerungsbezeichnung: Zafarrayeros
Offizielle Homepage: www.zafarraya.es

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