Víznar

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Die Umgebung Granadas ist mit nichts im Universum zu vergleichen; es umfasst ein Gebiet von 40 Meilen, durchschnitten vom berühmten Chennil oder Genil und vielen weiteren Flüssen. Die Obst- und Ziergärten, die Weiden, die Burgen und die Weinberge umgeben Granada auf allen Seiten.“ So wird Víznar wird in den „Umgebungen“ von Ibn Battuta erwähnt.

Sehr nahe an der Hauptstadt gelegener Ort, in 1.074 m Höhe, der höchstgelegene des Gemeindebezirks, mitten im Naturschutzgebiet Sierra de Huétor. Die Plaza de la Constitución oder Plaza Noguera versammelt das beste Kunsthistorische Erbe der Gemeinde. An seinen Längsseiten reihen sich das Rathaus, die Gemeindekirche, der Palacio del Cuzco und einige der besten Beispiele der Wohnarchitektur von Víznar.

Aufgrund der nahen Lage bietet sich ein Besuch des Besucherzentrums und Jagdparks des Naturschutzgebiets der Sierra Huétor an; hier gibt es einen Aussichtspunkt mit einer großartigen Aussicht auf die Sierra Nevada.

Sein Ursprung ist arabisch und seine Gründung ist eng mit dem Lauf des Wassers von der  Fuente de Aynadamar bis ins granadinische Viertel Albayzín durch eine Verflechtung von Bewässerungskanälen verbunden. Durch seine privilegierte Lage, sein wohltuendes Klima und die Reinheit seines Wassers war es der bevorzugte Ort für Zweitwohnsitze von begüterten Familien aus Granada, die dort die Sommer verbrachten. Auch Erzbischöfe aus Granada wählten ihn, wie am Palacio del Cuzco zu sehen ist, der vom Erzbischof Modcoso y Peralta in Auftrag gegeben wurde.

Víznar war einer der letzten Orte, der in die Hände der katholischen Könige fiel, er kapitulierte im Jahr 1491. Er erlitt den Aufstand der Mauren und nach deren Vertreibung im 16. Jh. musste er teilweise erst wiederbesiedelt werden.

1936 wurde seine Geschichte auf immer mit Federico García Lorca verflochten, der zwischen Alfacar und Víznar erschossen wurde. Der Dichter und Dramatiker verbrachte seine letzten Stunden eingesperrt in La Colonia, einem Gebäude in der Nähe des Kanals von Aynadamar, den es nicht mehr gibt, aber dessen Spuren in der Mitte des Weges, welcher zu der bekannten Schlucht führt, in der die Verurteilten am Beginn des Spanischen Bürgerkrieges erschossen wurden. Heute wächst ein Olivenbaum an der Stelle, an der man Federico begraben glaubt.

In diesem Bezirk, genau wie in seinem Nachbarort Alfacar, ist die gastronomie besonders durch die vielseitigen Brotsorten, die hier gebacken werden. Gut sind die Volaillos, die Barriguitas de vieja und die Nochebuenos. Mit dem hausgebackenen Brot kann man so typische Gerichte wie die Olla de San Antón, Menúo, Lammkeule oder den Bekannten Müllereintopf genießen. Zu diesen Rezepten gesellen sich die auch in Víznar traditionellen Gachas, Produkte vom Schwein und die Nelkentortilla hinzu. Als Dessert empfiehlt sich gefülltes Blätterteiggebäck oder Mandelkuchen.

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Information über die Gemeinde

Regionen: Granada und seine umgebung
Postleitzahl: 18179
Entfernung von Granada: 7
Einwohner: 789
Bevölkerungsbezeichnung: Vizneros
Offizielle Homepage: www.ayuntamientodeviznar.com
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