Trevélez

TourismusinformationGeschichteGastronomie

Der höchste Ort der granadinischen Alpujarra ist Trevélez, was auch das höchstgelegen Dorf ganz Spaniens ist, denn es liegt 1.476 m über dem Meeresspiegel vom Kirchplatz (Barrio Medio) aus gemessen, mit einer Unebene von 200 m zwischen den drei Vierteln–Alto, Medio und Bajo.

Das Angebot an Gastronomie und Hotelerie in Trevélez steht im Einklang mit dem guten Ruf des Dorfes, der dank des Schinkens mit eigenem Qualitätssiegel über nationale Grenzen hinaus bekannt ist. Einige der Trockenräume können besichtigt werden, um den Reifeprozess der Schweinekeulen kennenzulernen.

Davon abgesehen ist auch der städtische Kern der Gemeinde von einigem Interesse: ein einzigartiges Stadtbild enthält die typsche Architektur der Alpujarra, mit steilen Gassen, kleinen, geweißten Häusern mit flachen Dächern, überdachten Schornsteinen und Tinaos.

Trotz allem liegt der hauptsächliche Reichtum des Ortes in der Landschaft. Großartige Naturschauplätze häufen sich hier an den Hängen der Sierra Nevada, wie z.B. Siete Lagunas, der Pico del Rey, die Alcazaba, Vacares, Cerro Pelao und der Mulhacén selbst, der Gipel der Iberischen Halbinsel. Es ist das ideale Eckchen zum Wandern und zur Ausübung anderer Sportarten, wie z.B. Angeln, dank des Reichtums an Forellen im gleichnamigen Fluss Trevélez.

Ein besonders wichtiges Datum im Kalender ist das Fest der Virgen de las Nieves am 5. August. An diesem Tag unternehmen die Bewohner von Trevélez eine Wallfahrt zum Mulhacén. Der Aufstieg vom Dorf aus findet während der Nacht statt, mit dem Zweck, den Sonnenaufgang vom höchsten Gipfel der Sierra Nevada zu genießen.

Die Geburt dieser Gemeinde ist schwer zu bestimmen, obwohl alle s darauf hinzuweisen scheint, dass die ersten Bewohner vor der Ankunft der Muslimen in der Region siedelten. Es gibt jedoch einige Unstimmigkeiten in den Kristerien zur Bestimmung der Ursprünge. Den Bewohnern nach verdankt das Dorf seinen Namen drei Brüdern, die den Nachnamen Vélez trugen, die die ersten Siedler waren und sich an drei verschiednen Stellen des Tals einrichteten. Sinniger erscheint jedoch die Vermutung, dass der Name von dem ibero-lateinischen velex (Täler) kommt, und auf die Stelle anspielt, an der sich das Dorf befindet: den Flusstälern des Chico und des Grande.

Die ersten schriftlichen Daten gehen ins 9. Jh. zurück, die mozarabische Zeit, und während der nasridischen Periode gehörte es zur Taha de Juviles. Nach der Reconquista unterstützte man hier die Moriskenaufstände. Als die Rebellion niedergeschlagen war, wurden die Morisken vertrieben und die Gegend mit Christen aus anderen Regionen später neu besiedelt. Vor den Konsequenzen, die dermuslimische Aufstand mit sich brachte, gab es hier eine Hauptmoschee und zwei Türme, sowie gute Getreideernten. In den nachfolgenden Jahrhunderten entwickelte sich dank des guten Klimas eine wichtige Pökelindustrie in Trevélez, deren Höhepunkt der unvergleichliche Serrano-Schinken ist.

Der Schinken ist das „Starprodukt“ in Trevélez, und das typischte örtliche Gericht ist Forelle mit Schinken. Die Migas de pastor, Papas a lo pobre mit Bratwurst und Spiegelei, Eintopf aus Kartoffeln und Schlachtprodukten und Choto al ajillo besetzen ebenfalls den ersten Rang in der lokalen Küche. Die Torta real oder Kastanieneintopf sind ebenfalls lobenswerte Spezialitäten.

Suche in der Kartenansicht

Information über die Gemeinde

Regionen: Alpujarra und Valle de Lecrín
Postleitzahl: 18417
Entfernung von Granada: 97
Einwohner: 837
Bevölkerungsbezeichnung: Treveleños
Filtern nach:

Eremitage de San Antonio

Trevélez

Sie liegt im Barrio Medio und beherbergt die Statuen der Virgen de las Nieves und des San Antonio.

Iglesia Parroquial de San Benito

Trevélez

Im Barrio Bajo gelegen und im 16. Jh. erbaut, war die Gemeindekirche einst eine Moschee. Nach dem Spanischen Bürgerkrieg wurde sie restauriert. Im Inneren gibt es interessante Schnitzereien zu sehen.

Chisco de San Antón

Trevélez

La Fiesta del „chisco“ ist eine Feier, bei der verbrannt wird, was nicht mehr von Nutzen ist. Es ist ein Fest der Erneuerung, bei dem das reinigende Feuer dem Unglück aus dem vergangenen Jahr ein Ende bereiten und neue Hoffnung [...]

Fest des San Benito

Trevélez

Die Figur des San Benito befand sich in der Kirche von Trevélez und ist auch Namensgeber des Tempels. Während des Spanischen Bürgerkriegs ging die Statue verloren und ihre Verehrung ebenso. Die Wiederbelebung dieser Feierlichkeit verdankt sich der Initiative einiger Dorfbewohnerinnen. [...]

Patronatsfest zu Ehren des San Antonio

Trevélez

Das Fest für San Antonio hat einen religiösen Ursprung, und auch einge Akte des Festprogramms rühren von diesem Ursprung her, so z.B. die Heilige Messe zu Ehren des Schutzheiligen und die Prozession. Dazu gesellen sich Straßenfeste, Renen und Pasodoble-Wettbewerbe. In [...]

Wallfahrt der Virgen de las Nieves

Trevélez

Jährlich am 5. August steigen die Wallfahrer bis in die Nähe des Pico Mulhacén (3.482 m), die den Tag der Virgen de las Nieves feiern, hinauf. Die Legende sagt, dass der nasridische Monarch Muley Hassén hier begraben werden wollte, woher [...]

Patronatsfest zu Ehren des San Antonio

Trevélez

Das Fest für San Antonio hat einen religiösen Ursprung, und auch einge Akte des Festprogramms rühren von diesem Ursprung her, so z.B. die Heilige Messe zu Ehren des Schutzheiligen und die Prozession. Dazu gesellen sich Straßenfeste, Renen und Pasodoble-Wettbewerbe. In [...]

Chisco de San Antón

Trevélez

La Fiesta del „chisco“ ist eine Feier, bei der verbrannt wird, was nicht mehr von Nutzen ist. Es ist ein Fest der Erneuerung, bei dem das reinigende Feuer dem Unglück aus dem vergangenen Jahr ein Ende bereiten und neue Hoffnung [...]

Fest des San Benito

Trevélez

Die Figur des San Benito befand sich in der Kirche von Trevélez und ist auch Namensgeber des Tempels. Während des Spanischen Bürgerkriegs ging die Statue verloren und ihre Verehrung ebenso. Die Wiederbelebung dieser Feierlichkeit verdankt sich der Initiative einiger Dorfbewohnerinnen. [...]



Login

Registro | Contraseña perdida?