Pinos Genil

TourismusinformationGeschichteGastronomie

Durch den Fluss Síngilis der Römer in zwei Teile geteilt, befindet sich die Gemeinde Pinos Genil. Das Dorf ist geteilt durch eine Brücke neuerer Konstruktion, da die alte während eines Hochwassers zerstört wurde. Umgeben von atemberaubender Natur, bietet sie dem Besucher eine Vielfalt von Wanderwegen, Stellen zum Angeln und sogenannte Königsschluchten. Die Landschaft wird durch natürliche Quellen ergänzt, die zum Ausruhen und Entspannen einladen. Die Alstadt der Kernsiedlung taucht unter zwischen den schützenden Bergen der Sierra Nevada. Erwähnenswert sind die Tunnel, durch die die Strecke der alten Straßenbahn in die Sierra Nevada führte, die alten Gebäude und die Elektrizitätszentrale der Ortschaft, in der Höhe de Cerro de la Cruz, mit seiner wundervollen Aussicht, die Stelle Pinillos zum Intensivfischen (an einem Stausee von canales gelegen) und die Fuente del Lobo.

Seit dem Mittelalter wurde es Pinillos genannt. Die Gemeinde wurde im 10. Jh. von Mozarabern und spanischen Westgoten bewohnt. Diese Bevölkerung widmete sich der Landwirtschaft, der Weidewirtschaft und der Kriegskunst. In dem muslimischen Dorf  wurden harte Maßnahmen  zur Unterdrückung der Morisken angewandt, es musste sogar Juan de Austria mit seinen Truppen einschreiten. Trotzdem hier keine Festung zur Verteidgung existierte, war Pinos von der Natur durch den spektakulären Felsen der Bergschlucht des Genil geschützt. Auf diesen stieg die Bevölkerung über in den Stein eingelassene Treppen. Vom Gipfel aus konnten die Muslimen seinerzeit den Einfall der Christen Flussaufwärts verhindern.

Die alten Chroniken heben die Existenz zweier Höhlen hervor, die sich in der Nähe des felsens befinden und rer Bevölkerung und dem Vieh als eine Art Bunker dienten. Die Ruhe kehrte im Dorf Pinos Genil nach der Eroberung und der Unterzeichnung der Kapitulation ein, obwohl sie im 16. Jh. von der rebellion der Morisken unterbrochen wurde, was deren Vertreibung zur Folge hatte. Später wurde das Land wiederbesiedelt. In letzter Zeit hat der Ort eine starle Entwicklung durchgemacht und ist für viele zu Zweitresidenz geworden.

Die Gastronomie in Pinos Genil speist sich aus dem reichen Gemüseanbau und den Huertas in der Gemeinde. Traditionelle Gerichte sind Migas und Brühen mit Reis. Ebenso Fleischgerichte sind hier sehr beliebt, auch Wurstprodukte.

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Information über die Gemeinde

Regionen: Sierra Nevada
Postleitzahl: 18191
Entfernung von Granada: 10
Einwohner: 1262
Bevölkerungsbezeichnung: Pineros
Offizielle Homepage: www.pinosgenil.es
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Iglesia parroquial de Santa María Magdalena

Pinos Genil

Diesen alten Tempel ordnen einige in die mozarabische Epoche ein. Es heißt, er sei über einer Moschee konstruiert worden.  Trotz allem stammt er aus dem 16. jh. und zeigt sich in gut erhaltenem Zustand.

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