Moraleda de Zafayona

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Die Bewohner von Moraleda de Zafayona bewahren in ihrem ältesten Stadtteil die Tradition in Höhlenhäusern zu wohnen. In der Falte eines Steilhangs gelegen, der sich bis zum Flussbett des Cacín hinunterzieht, hat dieses Viertel immer noch dieselbe Struktur wie Madoz sie Mitte des vergangenen Jahrhunderts beschrieben hat: ”Auf dem erwähnten Hügel befinden sich 80 Höhlen in die einige Häuser gebaut sind und die den Bewohnern als Unterkunft dienen”.

Das moderne Viertel, das im lauf e des Wiederaufbaus nach dem Erdbeben von 1884 entstand, erstreckt sich seinerseits von dem von Madoz erwähnten Hügel bis zu dem sogenannten “Campo de Zafayona”.


Der wichtigste Erwerbszweig ist die Landwirtschaft, wobei hauptsächlich Gartenbauerzeugnisse, Oliven, Getreides und Viehfutter angebaut werden.

Auf dem Hügel “Cerro de la Mora” im Gemeindegebiet von Moraleda de Zafayona sind Überreste gefunden worden, die von einer iberischen Besiedlung dieser Gegend vor 3000 Jahren zeugen. Auch römische und westgotische Hinterlassenschaften wurden entdeckt und einige Historiker vertreten die Ansicht das die mythische Zivilisation der Tartessen hier ansässig war. Die heutige Siedlung entstand in der maurischen Epoche und lebte von der Seidenherstellung. Der Ortsname könnte von der großen Zahl an Maulbeerbäumen stammen, die es damals besaß. Aufgrund der Christianisierung, die die katholischen Könige vorantrieben und die 1492 ihren Gipfelpunkt erreichte, wurde Moraleda de Zafayona für recht lange Zeit von Loja abhängig. 1568 fand der Aufstand der Mauren im Königreich von Granada statt. Als die Rebellion niedergeschlagen war, wurden die Mauren aus allen Gemeinden vertrieben. Jahre später wurde die Gegend von Siedlern aus anderen Regionen wiederbevölkert.

In Moraleda gibt es besonders Pfannkuchen und Eintöpfe zu genießen. Die hausgemachte Wurst betreffend sind hier die Hartwurst, die Schlackwurst und die Blutwurst zu erwähnen. Und als Süßspeise findet man Torten, Gebäckkringel mit Pinienkernen, Honigpfannkuchen und arme Ritter. Eines der typischsten Rezepte ist der sogenannte “Ajoblanco” mit Blutwurst und Knoblauch.

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Information über die Gemeinde

Regionen: Poniente Granadino
Postleitzahl: 18370
Entfernung von Granada: 35
Einwohner: 3043
Bevölkerungsbezeichnung: Moraleños
Offizielle Homepage: www.moraledadezafayona.es
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Moraleda de Zafayona

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El Caño

Moraleda de Zafayona

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Moraleda de Zafayona

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San Marcos

Moraleda de Zafayona

Das Fest wird auf den Feldern begangen. Nach einer Tradition werden „Hornazos“ gegessen, Brotgebäck mit einem harten Ei im Inneren. Dieses Ei ist der Protagonist des Festes, den es wird zum Wurfgeschoss zwischen Freunden und Verwandten.

Fiesta de la Candelaria

Moraleda de Zafayona

Die Lugareños entzünden Lagerfeuer und versammeln sich zum Tanz um sie. Zu diesem Fest isst man traditionsgemäß Speck und Rosquillas aus gesalzenem Brot mit frischen Bohnen und trinkt Wein. Das Rathaus organisiert das größte Feuer und lädt alle Bewohner dazu [...]

Fiestas de Agosto

Moraleda de Zafayona

Das Fest findet am ersten Wochenende im August statt. Bis vor zwei Jahrzehnten feierte man im September und das Fest nannte sich „La Función“, eine religöse Zeremonie mit Prozession zu Ehren der Virgen de las Angustias, der Schutzheiligen des Dorfes. [...]

Jahrmarkt im Oktober

Moraleda de Zafayona

Dieses dreitägige Fest findet im Allgemeinen am 21. Oktober statt bzw. am nächstliegenden Wochenende. Ursprünglich handelte es sich hierbei um einen Viehmarkt , heute werden Buden aufgebaut und Straßenfeste gefeiert.



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