Montillana

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Am Fuße der gleichnamige Sierra, die die Grenze der Provinz Jaén in den Ausläufern der Sierra de Alta Coloma darstellt, und in der Nähe Noalejo, liegt die Kleinstadt Montillana, während ds 18. Jh. eines der merkwürdigsten Herrschaftsgebiete ganz Spaniens, den der Besitz Don Fernandos de Aranda schloss dem Nachschlagewerk von Tomás López zufolge nur „die Ländereien von ein und ein Viertel Meilen, nicht jedoch das Nachbarland, noch das Gelände der Ortschaft“ ein. Seinerzeit war Montillana von dem Nachbarort Colomera abhängig, sowohl verwaltungsmäßig als auch kirchlich. Sein eigenesm Rathaus erhielt es in einer konstitutionellen Etappen der ersten Hälfte des 19. Jh.

Obwohl es sich in einer Höhe von über 1000 m befindet, erstrecken sich seine Häuser über eine weitläufige, ebene Fläche. Das Stadtbild wird vom Turm der Gemeindekirche, der Iglesia parroquial de Santa Ana beherrscht.

Es heißt, dieses Dorf sei ursprünglich ein Landgut namens Puente de don Gonzalo gewesen. Daten aus der Real Chancillería von Granada nach gab es am Ende des 16. Jh. einen Fernando Álvarez de Sotomayor, gebürtig aus Noalejo (Jaén), der den Titel „Señor de La Montillana“ besaß. Im selben Archiv sind Daten zu finden, die angeben, dass Montillana zu Colomera gehörte und im Jahre 1836, einen entsprechenden Teil zugewiesen bekam, woraufhin die beiden Dörfer unter beiderseitigem Einverständnis getrennt wurden. Aus demografischer Sicht war ein rapider Anstieg der Bevölkerung in der zweiten Hälfte des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jh. zu bemerken. Am meisten in der Zone der Montes Orientales, wo nach Madoz ein Anstieg von 500€ statt fand. Zu diesem Zeitpunkt entstehen auch neue Gemeinden aus den alten umliegenden Gütern.

Die in Montillana zubereiteten Gerichte sind sehr verschieden, darunter Gachas aus Mais, Migas, Schweinerücken und Wurst in Aspik, sowuie Tortas de Carda. Es gibt auch gutes öl und exzellentes hausgemachtes Süßgebäck. Eine Besonderheit sind die Migas mit Melone.

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Information über die Gemeinde

Regionen: Poniente Granadino
Postleitzahl: 18564
Entfernung von Granada: 51
Einwohner: 1318
Bevölkerungsbezeichnung: Añoretos

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Iglesia parroquial de Santa Ana

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