Montejícar

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In den Ausläufern der Sierra de Lucena, welche die natürlche Grenze der Provinz Granada mit Jaén bildet, und an den Ufern des Guadahortuna, liegt Montejícar, aus dessen einzigartigem Ortskern die Iglesia Parroquial de San Andrés aus dem 16. Jh. emporragt. Eine Besonderheit sind auch die Reste der mittelalterlichen Burg.


Montejícar ist umgeben von einem Meer aus Oliven und ein Großteil der Ortschaft widmet sich der Landwirtschaft, speziell dem Olivenanbau und der Herstellung von Olivenöl.

Der name Montejícar kommt von dem arabischen Wort  Shicar, welches sich von Hisn Monte Saquer ableitet, was seinerseits von der lateinischen Komposition Mons Sacer herrührt und „Heiliger Berg bedeutet, in der arabischen Terminologie also „Burg des Heiligen Berges“.

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurde eine beachtliche römische Stätte gefunden und in der Umgebung sind Reste von iberischen, römischen, kalifalen, almohadischen und nasridischen Keramiken aufgetaucht.

Während der muslimischen Periode war sie der Schlüssel zur Verteidigung des Territoriums des Königreichs Granada, und wrde zu einer wichctigen militärischen Siedlung. Sie besaß eine Burg aus dem 9. Jh., von der heute noch einige Reste wie der vierckige Turm, ein Teil des Schutzwalls und ein Tor existieren.

Die Katholischen Könige eroberten die Stadt im Jahre 1486 und machten sie zwölf Jahre später zu einer der sieben Kleinstädte, die für die Versorgung von Granada verantworlich waren, so wie Montefrío, Íllora, Moclín, Colomera, Guadahortuna und Iznalloz. Nach der Vertreibung der Morisken war die Gegend fast entvölkert. Etwas später begann die Wiederbesiedlung während der herrschaft von Carlos I., was eine wirtschaftliche Blütezeit mit sich brachte.

In der Zone isst man gerne Migas, Gachas, Eintöpfe und Niederjagdwild in Knoblauch oder Marinade. Je nach Fest kann man so exquisite Speisen wie Choto (Kalb oder Zicklein) und Guiso de tarbinas (Eintopfgericht) probieren. Es gibt bei einigen Feiern auch spezielle Gebäcksorten.

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Information über die Gemeinde

Regionen: Guadix und El Marquesado
Postleitzahl: 18561
Entfernung von Granada: 62
Einwohner: 2615
Bevölkerungsbezeichnung: Montejiqueños
Offizielle Homepage: aytomontejicar.es

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Ermita de la Virgen de la Cabeza

Montejícar

Sie befindet sich auf dem Cerro de la Virgen, der auch Cerro de la Ermita genannt wird. Sie ist der Sitz der Bruderschaft der Virgen de la Cabeza (Schutzpatronin von Montejícar), die 1636 gegründet wurde.

Iglesia parroquial de San Andrés

Montejícar

Dieser monumentale Tempel besteht aus drei Schiffen und wurde zwischen 1539 und 1542 erbaut. Wenig später wurde der Turm von 35 m Höhe in sieben Stockwerken auf einer Basis aus Quadersteinen errichtet. Wichtige Reparaturen wurden 1642 vorgenommen. 1936 verschwand der [...]

Puente romano

Montejícar

Sie verläuft über den Guadahortuna, nebenfluss des Guadiana Menor. Sie war Teil einer römischen Landstraße, die Montejícar mit  Jaén verband. Neben der Brücke sind noch immer die Reste eines Wachturms und teile einer Mauer zu sehen.

Fest zu Ehren der Nuestra Señora la Virgen de la Cabeza

Montejícar

Es gibt verschiedene Aufführungen eines Sakramentspiels. Dabei geht es um das Stück der „Mauren und Christen“, ein dreiteiliges Stück um die christliche Eroberung dieses Landes.



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