Maracena

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«Seine weitausgedehnte Vega, vergleichbar mit den Feldern von Damaskus, ist – aufgrund der Lobgesänge, die man auf sie dichten könnte – die Erzählung der Reisenden und Kern der Abendgespräche. Gott hängte sie wie einen Wandteppich über die Ebene, welche von den Bächen und Flüssen durchfurcht und wo sich die Gärten häufen, in der glücklichsten Lage und den üppigsten Saatfeldern und Pflanzungen». So schreibt der cordobeser Schriftsteller Al-Saqundi im 13. Jh. über Maracena, das in der Umgebung der Hauptstadt liegt, mitten in der Vega von Granada. Die Felder und gepflegten Huertas machten aus der Gemeinde vor Jahrhunderten eine der blühendsten Zonen, die heute eine bedeutende städtische Entwicklung erlebt. Außer des landwirtschaftlichen Reichtums, ist ein weiterer Motor des Wohlstandes der Dienstleistungsektor.

Der Ursprung Maracenas ist in der römischen Epoche zu suchen, wovon die Bezeichnung Maratiena, das Erbe von Maratius zeugt. Dass es einst eine wichtige Siedlung war, beweist der Ölmühlstein aus dem 2. Jh., der in der heutigen Casería de los Titos gefunden wurde.

In der Epoche der Mauren erlebte Marasana eine Zeit von unvergleichlichem Wohlstand, ab und zu jedoch gestört durch die christlichen Angriffe, wie z.B. Alfonso I., dem Kämpfer, auf der Suche nach granadinischen Mozarabern im Jahre 1126. Während der belagerung durch die Katholischen Könige war es Ziel zahlreicher Angriffe, aufgrund seiner Nähe zur Hauptstadt und seiner Bedeutung als Versorger der Bevölkerung. Nach der Eroberung Granadas und der Krise der Moriskenbevölkerung, musste Maracena wiederbevölkert werden. In den nachfolgenden Jahrhunderten widmete man sich hier der Landwirtschaft, besonders dem Weinanbau, und mit dem 20. Jh. kam der Tabak hinzu, ebenso eine schnelle Expansion in industrieller Hinsicht und als Wohngebiet.

Bekannte Gerichte der Gegend sind die Gachas de mosto. Ebenso zu empfehlen ist die Vielzahl an verschiedenen Wurstwaren, die Migas aus Mais und der Kichererbseneintopf. Bei den Fleischgerichten sind Kaninchen und Collejas al ajillo zu nennen.

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Information über die Gemeinde

Regionen: Granada und seine umgebung
Postleitzahl: 18200
Entfernung von Granada: 3
Einwohner: 18819
Bevölkerungsbezeichnung: Maraceneros
Offizielle Homepage: www.ayuntamientomaracena.org

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