Lecrín

TourismusinformationGeschichteGastronomie

Eine der neuen Gemeinden, die sich im Zuge der Zusammenlegung verschiedener kleinerer Rathäauser in den 1970er Jahren bildeten. Lecrín nahm den generischen Namen der Region an, wobei die Hauptgemeinde Talará wurde, eine Eigenschaft die es sich jedoch mit Mondújar in der Praxis teilt, da diese beiden Dörfer sehr nah beieinander liegen. Die Gemeinde umfasst außerdem vier weitere Ortschaften: Béznar, Acequias, Chite und Murtas.

Was Anziehungskraft für den Tourismus ist, ist dass es in Lecrín immer fröhlich zugeht und immer Frühling zu sein scheint. Sowohl seine schöne Landschaft als auch sein kunst-historisches Erbe machen aus ihm einen Ort von großem touristischen Interesse.

Talará war zunächst ein Viertel von Mondújar, das sich nach dem Bau der Eremitage durch die Bewohner zur Pfarrgemeinde erklären ließ. Acequias ist die am höchsten gelegene der sechs Siedlungen, eingegrenzt vom Flusslauf des Torrente, dem Barranco del Pleito und dem Cerro Gordo. Chite mit seinen Viertel Barrio Bajo und Barrio Alto bietet dem Besucher ein hübsches Äußeres mit Moriskenhäuser und herrschaftlichen Residenzen aus dem 19. Jh. inmitten von wunderschönen Gärten. Murchas seinerseits hat eine Vielzahl von Denmälern zu bieten. Dazu gehört die Iglesia del Salvador und der Bewässerungsgraben von Arcos. Béznar, das südlichste der Dörfer von Lecrín und auch das am niedrigsten gelegene. So niedrig das es eines seiner Viertel under den Wassern des gleichnamigen Stausees verloren hat.

Die Entdeckung einiger römischer Thermen aus dem 1. und dem 4. Jh. legen nahe, dass die Ursprünge der Ortschaft eben in diese Epoche fallen. Trotzdem erlebte Lecrín seine Glanzzeit hauptsächlich unter der herrschaft der Araber. Aufgrund seiner Kondition als landwirtschaftliche Enklave ohne bedeutende Festungsanlage, litt diese Gemeinde auch weniger an den harten Zeiten des Krieges noch der Moriskenaufstände. Trotzdem war auch sie stark von deren Vertreibung betroffen, blieb fast entvölkert und die landwirtschaftliche Arbeit kam ins Stocken. Später wurde Lecrín wiederbesiedelt mit Christen aus anderen spanischen Reichen, wurde im 19. Jh. jedoch aufgrund von Landflucht und Epidemien erneut entvölkert.

Zitrusfrüchte, besonders Orangen und Zitronen, werden im ganzen Tal angebaut. Das Zuckerrohr, dessen Felder sich an der nahen Küste befanden, war seit jeher ein Hauptbestandteil des Dulce de caña, eines der ältesten und charakteristischtaen Rezepte der Zone.

Suche in der Kartenansicht

Information über die Gemeinde

Regionen: Alpujarra und Valle de Lecrín
Poblaciones del municipio: Talará, Mondújar, Murchas, Chite, Béznar, Acequias
Postleitzahl: 18656
Entfernung von Granada: 35
Einwohner: 2309
Bevölkerungsbezeichnung: Lecrinenses
Offizielle Homepage: www.eslecrin.es


Login

Registro | Contraseña perdida?