Juviles

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In der  Alpujarra alta, auf einem von Kastanien umgebenen Plateau liegt Juviles. Von seiner einstigen Pracht zeugen nur noch einige Ruinen an der Stelle, wo sich die Burg befand, einem Felsen in der Nähe des Dorfes, El Fuerte genannt. Im Inneren der Anlage befinden sich noch die Fabriken der mittelalterlichen Wasserspeicher, einer von ihnen ist bei den Bewohnern als Ermita de los Moros bekannt. Von dort kann man die ganze Ausbreitung der Taha de Juviles betrachten. Das Dorf verfügt über großartige Sichten auf die Umgebung und über eine besondere Ruhe. Andere malerische und erwähnenswerte Orte der Umgebung sind der Tajo del Águila und die bekannte Pisada del gigante, eine imposante Kreidefelswand, unterhalb der sich  Terrassen zum bewässerten Anbau, Steineichen und Berge ausbreiten. An der Wand befindet sich eine Aushöhlung, die wie ein überdimensionaler menschlicher Fuß aussieht.

Ein weiterer interessanter Aspekt in Juviles sind die Feste der Mauren und Christen, eine der größten Traditionen der Provinz, und die großartigen an der Gebirgsluft gereiften Schinken.

Eine Festung aus dem 8. Jh. bezeut, dass Juviles Ursprünge in den ersten Jahren der muslimischen Besetzung liegen. Besagte Festung war besonders als strategische Position und als Fluchtort bei Kriegsgefahr von Bedeutung. Hierhin flüchteten sich die rebellischen Mozaraber aus der Alpujarra und wurden von Abderramán III. im Sommer des Jahres 913 belagert. Nach 15 tagen Belagerung baten die andalusischen Muslimen den Emir um Verzeihung und versprachen, ihm die versteckten Christen auszuliefern, die dann enthauptet wurden.

Die Festung spielte eine große Rolle während der Eroberung von Granada, da hier vehementer Widerstand geleistet wurde. Daher befahl Fernando der Katholische ihre Zerstörung.  

Juviles war Hauptstadt der gleichnamigen Taha die zwölf Ortschaften und 23 Gehöfte einschloss. Die Stadt schlug sich während der moriskischen Aufstände auf die Seite des Rebellenführers Abén Humeya und musste dafür teuer bezahlen. Mehr als 1000 flüchtige Mudejaren starben von der Hand des Markgrafen von Mondéjar auf einem Feld, dasseitdem Huerto de los Mártires genannt wird. 

Nach der Vertreibung der Morisken, dem militärischen Sieg Juan de Austrias am Ende des 16. Jh. wurde die Gegend mit Altchristen, die hauptsächlich aus Kastilien kamen, wiederbesiedelt, wie auch der Rest des Landkreises. 

In Juviles kann man die traditionell Küche des Landkreises genießen. Eintöpfe, Suppen, Cous-Cous, Lamm, Zicklein und Kalb. Besonders empfehlenswert ist der Schinken, mit Pilzen eines der charkteristischten Gerichte dieser Gemeinde.

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Information über die Gemeinde

Regionen: Alpujarra und Valle de Lecrín
Postleitzahl: 18452
Entfernung von Granada: 114
Einwohner: 175
Bevölkerungsbezeichnung: Juvileños
Offizielle Homepage: www.juviles.net
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Iglesia Parroquial de Santa María de Gracia

Juviles

Die Kirche wurde im 16. Jh. aus Stein erbaut und mit einem wunderschönen Platz vor ihrem Portal versehen. Sie musste 2004 restauriert werden, da die gesamte Deckentäfelung stark beschädigt war. 

Fest der Virgen del Rosario

Juviles

Das Patronatsfest der Virgen del Rosario ist ein besonderer Termin auf dem Festkalender von Juviles. Zu Ehren der Jungfrau gibt es verschiedene religiöse Akte, wie Messen und eine Prozession mit ihrer Figur. Die Feiern werden nachts mit Feuerwerk und Straßenfesten [...]

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