Jete

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Im Süden der Sierra de Almijara, am Río Verde, der den Ort in zwei Viertel teilt. Am interessantesten ist das architektonische Kulturerbe: die Gemeindekirche San Antonio, die Eremitage der Virgen de Bodíjar, Schutzheilige des Ortes. Am letzten Sonntag im April wird die Jungfrau bei einer Wallfahrt zu ihrem Schrein getragen, der sich etwa 4 km entfernt befindet. Diese Tradition ist Jahrhunderte alt, sie wurde schon im 17. Jh. begangen. Heutzutage hat die Feier spielerisch-religiösen Charakter mit Gebeten, Gesang und Tanz bis zum Sonnenuntergang, bis die Jungfrau wieder zurück in die Iglesia de San Antonio getragen wird.

Das Patronatfest zu Ehren der Santísima Virgen de Bodíjar wird vom 31. Dezember bis zum 2. Januar gefeiert.

An der Schlucht von Bodíjar, vom Schrein aus hat man eine herrliche Sicht auf das Tal des Río Verde und auf das Meer.

Menschliche Siedlungen gab es schon in der Altsteinzeit, mit Höhlengräbern und Grabnischen, und einer üppigen Stein- und Keramikindustrie. Jete sah Zivilisationen übers Meer ankommen, wie z.B. die Phönizier. Die Anfänge der heutigen Siedlung muss man jedoch in der arabishen Epoche suchen (dokumentiert), deren Geographen schon im 11. und 12. Jh. von Set, Xet, Yeth (was Ufer oder Aue bedeutet) als einem Almuñécar zugehörigen Gehöft schreiben. Nach der Eroberung durch die Christen wurden die Morisken vertrieben, und der Ort sah sich später unter den Angriffen der Berberpiraten. Am Ende des 20. Jh. blühte Jete auf, dank des tropischen Anbaus und des Tourismus, der sich auch hier stark entwickelt hat.

Die Bodegas Horacio Calvente stellen einen der besten Weine der Provinz her. Mit neuen Techniken und alten Weinstöcken, in großer Höhe angebaut, werden Rotweine der nobelsten Sorten (Merlot, Cabernet Sauvignon, Tempranillo…) und außerordentlich fruchtige Weißweine wie Moscatel de Alejandría erarbeitet. Das subtropische Klima ermöglichte am Ende de 19. Jh. den Anbau von tropischen Früchten wie Chirimoyas, Avocados, Mango etc. Wurstwaren und Reisgerichte sind ebenfalls Teil der örtlichen Küche, gerichte wie z.B. Choto al ajillo, Migas de pan, Puchero de hinojos, Papas a lo pobre und eine weitreichende Gebäckkunst: Feigenbrot, Almendras garrapiñadas, Torta de chicharrones, lSchmalgebäck und verschiedenste Kringel. Außerdem kann man, dank der Nähe zur Küste, viel Fisch genießen.

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Information über die Gemeinde

Regionen: Costa Tropical
Postleitzahl: 18699
Entfernung von Granada: 63
Einwohner: 800
Bevölkerungsbezeichnung: Jeteños
Offizielle Homepage: www.jete.es

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Eremitage der Virgen de Bodíjar

Jete

Außerhalb des städtischen Kerns, auf einem Berg. Die Statue der Jungfrau ist aus vielfarbigem Holz und etwas mehr als einen Meter hoch, sie wurde zu Beginn des 21. Jh. erarbeitet, um die alte, im Bürgerkrieg verbrannte  zu ersetzen.   

Iglesia Parroquial de San Antonio

Jete

Aus dem 16. und 17. Jh., enthält Werke von Alonso de Mena.

Romería

Jete

Am letzten Sonntag im April tragen die Bewohner bei einer Wallfahrt die Statue der Virgen de la Cabeza von Bodíjar, eine vielfarbige Holzschnitzerei, die mehr als einen Meter hoch ist. Die Prozession verläuft von der Iglesia de San Antonio de [...]

Romería

Jete

Am letzten Sonntag im April tragen die Bewohner bei einer Wallfahrt die Statue der Virgen de la Cabeza von Bodíjar, eine vielfarbige Holzschnitzerei, die mehr als einen Meter hoch ist. Die Prozession verläuft von der Iglesia de San Antonio de [...]



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