Guadahortuna

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65 km von der Haupstadt Granada entfernt, an den Ufern des gleichnamigen Flusses, an der Grenze zur Provinz von Jaén und an der Landstraße, die sich dem Naturschutzgebiet Sierra Mágina nähert, findet man diese einzigartig schöne Kleinstadt und einen weiten Horizont von Ackerfeld.

Die Ortschaft liegt am Guadahortuna, dessen Toponym vom arabischen guad, Fluss, und dem lateinische hortus, Huerta oder Garten kommt. Daraus entsteht das Toponym „Fluss der Gärten“.  Der Ort besitzt eines der einzigartigsten Gebäude des architektonischen Erbes des Landkreises, die Iglesia de Santa María la Mayor.

Eine weitere Sehenswürdigkeit, allerdings technischer Art ist die Puente del Hacho, die alte Eisenbahnbrücke vom Ende des 19. Jh., die über den Fluss Guadahortuna führt.

Obwohl diese Zone seit der Prähistorik besiedelt war, gewann sie erst in der arabischen Epoche an Bedeutung und bekam ihren heutigen Namen. Es handelte sich um Grenzland, weshalb die Ortschaft während Jahren Opfer der „Cabalgadas“ genannten Angriffe war. Dabei stürmten die in Cazorla einquartierten christlichen Truppen arabisches Territorium, um die Bewohner aufzuschrecken.

Nach der Eroberung der Gegend durch Don Fadrique de Toledo im Jahre 1486, veranlasste die Königin Isabel die Wiedebesiedlung mit christlichen Bewohnern, um die Sicherheit der Wege und die Brotversorgung der Stadt zu gewährleisten. Ab 1492, wurden Guadahortuna und sein Gemeindebezirk Teil der Stadt Granada, bis sie sich im Jahre 1557 die Unabhängigkeit von der Krone durch eine Zahlung von fast zweieinhalb Millionen Maravedis erkauften, die proportional von den damals 351 Bewohnern aufgebracht wurden.

Die Küche orientiert sich stark an den verschiedenen Jahreszeiten, und der Ernte der jeweiligen Produkte aus den Huertas. Typische Gerichte werden mit Getreide, Gemüse und hiesigem Olivenöl hergestellt. Fleischgerichte meist mit Geflügel oder Schweinefleisch. Zu den typischen Migas gesellen sich die exzellente Speisen wie mariniertes Rebhuhn, der Zigeunertopf, und verschiedene Eintöpfe z.B. aus Schlachtprodukten. Unter dem Gebäck sind Nochebuenos, Magdalenas und Leche frita zu empfehlen.

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Information über die Gemeinde

Regionen: Guadix und El Marquesado
Postleitzahl: 18560
Entfernung von Granada: 65
Einwohner: 2261
Bevölkerungsbezeichnung: Guadahorteños
Offizielle Homepage: www.guadahortuna.net
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Ermita de la Virgen de Loreto

Guadahortuna

Am Ortsausgang befindet sich die ein exzellenter Aussichtspunkt über die Zone, die Eremitage der Virgen de Loreto, Schutzpatronin der Gemeinde.

Iglesia parroquial de Santa María la Mayor

Guadahortuna

Erste Aussagen über den bau stammen aus dem Jahre 1506. Begonnen von dem Meistersteinmetz  Domingo de Yguía, gesellte sich später der Architekt Diego de Siloé der Arbeit hinzu. Eine Besonderheit ist die Fassade nach Art eines Triumphbogens, welcher an die [...]

Puente del Hacho

Guadahortuna

Zwischen 1889 und 1895 erbaut nach einem Werkstattentwurf des Franzosen Gustave Eiffel, war sie während einiger Jahrzehnte die längste und höchste Brücke des spanischen Eisenbahnnetzes, mit 623 m Länge über einer mehr als 100 m tiefen Schlucht. Der folgende Tunnel [...]

Patronatsfest zu Ehren der Virgen de Loreto

Guadahortuna

Dieses Patronatsfest besteht neben den lithurgischen Akten und den vergnüglichen Veranstaltungen) aus einer Viehmesse, die in der Zone sehr bekannt ist.

Patronatsfest zu Ehren der Virgen de Loreto

Guadahortuna

Dieses Patronatsfest besteht neben den lithurgischen Akten und den vergnüglichen Veranstaltungen) aus einer Viehmesse, die in der Zone sehr bekannt ist.



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