El Valle

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Die Gemeinde von El Valle besteht aus den Ortschaften Melegís, Restábal und Saleres, mit Verwaltungsort in der zweiten, welche auch die mit der größten Einwohnerzahl ist und zwischen den beiden anderen liegt.

Restábal liegt am Fuße des Cerro de los Canjorros, un bietet die beste Sicht von der  Brücke über den Fluss Torrente aus. Die Schönheit des weißen Stadtbildes kann nur von den Ausblicken die die Terrassen des Dorfes auf Melegís und Saleres und den Wald der Orangenplantagen, die sich über das Zentrum des Valle de Lecrín erstrecken, bieten, übertroffen werden. Obwohl viele der landschaftlichen Enklaven in der Umgebung des Dorfes erwähnenswert sind, sind drei davon etwas ganz Besonderes.  Zunächst die Schlucht Barranco de Alos, mit seiner Zone von Höhlen, welche die Gewässer in die Kreidehaltigen Felsen gegraben haben und der tausendjährige Johannisbrotbaum, der sich ganz in der Nähe befindet. Die Uferlandschaft des Béznar-Sees auf dem Gelände des Landgutes Budas sind die zweite Sehenswürdigkeit. Dorthin gelangt man über einen Weg, der von Orangen und Oliven gesäumt ist. Als Drittes ist La Loma del Calvario zu nennen, von wo aus man eine beeinruckende sicht auf das Dorf und das ganze Tal genießen kann.

In Melegís gibt es eine Menge an herrschaftlichen Häusern aus dem 18. Jh. Eine Besonderheit des Ortes sind die Quellen des Thermalbades El Baño, welche seither zur Heilung von bestimmten  Hautkrankheiten dienen.

In Saleres, dem höchstgelegenen der drei Gemeindebezirke, liegt der Pago de los Llanos, wo sich der historische Brunnen Fuente los Siete Años befindet. Der Quell wird so genannt, da das Wasser während sieben Jahren fließt und weitere sieben versiegt.

Die ersten schriftlichen Informationen über den Ort stammen aus der islamischen Epoche. Trotzdem kann man von einer früheren Besiedlung ausgehen, aufgrund der Fruchtbarkeit der Böden und des Wasserreichtums.

Melegís war im 15. Jh. für kurze Zeit Residenz des Hofes von Granada, nach dem Bürgerkrieg zwischen Alhamar und den Abencerragen,  in den letzten Jahren des 14. Jh.

Trotz der Konflikte machten die Muslimen aus der Gemeinde eine blühende Ortschaft. Sie entwickelten eine Bewässerungssystem, deren Kanäle teilweise heute noch genutzt werden, und sie erreichten eine ertragreiche Ackerbewirtschaftung, hauptsächlich im Anbau von Maulbeerbäumen zur Seidenherstellung. Diese erfolgreiche Etappe wurde jedoch durch den Einfall der Katholischen Könige und die darauf folgende Verreibung der Morisken beendet.

Im 19. Jh. führte der Mangel an entsprechender Infrastruktur zur massiven Abwanderung, die die Einwohnerzahl bestürzend verringerte

Im Vordergrund steht der Anbau von Zitrusfrüchten und Oliven. Trotzdem ist das breit gefächerte Angebot an traditionellen Gerichten in El Valle nicht zu verachten. Puchero de hinojos, Albóndigas de bacalao, Caracoles en salsa, Manos de cerdo, Pisto de calabaza oder Ensalada de pimientos coloraos sind nur einige Beispiele der kulinarischen Varietäten, die hier angeboten werden. Bei den Desserts sind Leche frita, Pasta de almendra, Torrijas oder Crema de naranja zu empfehlen.

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Information über die Gemeinde

Regionen: Alpujarra und Valle de Lecrín
Poblaciones del municipio: Restábal, Saleres, Melegís
Postleitzahl: 18658
Entfernung von Granada: 39
Einwohner: 1219
Bevölkerungsbezeichnung: Melegireños, restabeños, salereños
Offizielle Homepage: www.elvalle.es

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