El Pinar

TourismusinformationGeschichteGastronomie

Gebildet aus den beiden Verwaltungsbezirken Pinos del Valle und Ízbor, mit Verwaltungzentrum in ersterem. Die Gemeinde von El Pinar sweites sich über beide Hänge des Valle de Lecrín aus. Auf ihrem Gebiet befindet sich die historische Brücke von Tablate und die Burg Venta de la Cebada.

Im Schatten des Berges Chinchirina, auf dessen Gipfel die Ermita del Santo Cristo del Zapato emporragt, liegt die  Ortschaft Pinos del Valle, bestehend aus zwei Siedlungskernen: das Barrio Alto, wo sich das rathaus befindet, und das Barrio Bajo, in dem die Gemeindekirche liegt. Hinzu kommt der Bezirk Las Eras, von wo aus die besten Ausblicke auf den See Béznar und den Rest des Landkreises zu genießen sind.

El Pinar besitzt neben dem Reichtum an Ackerland und Landschaften, dem üppig fließenden Wasser und den vielen Quellen, eine der spektakulärsten Natursehenswürdigkeiten des Landkreises. Es handelt sich dabei um eine enge Brücke, etwa auf der Höhe von 37 km der alten Carretera de la Costa, die über die tiefe Schlucht von Tablate hinweg führt und den Haupteingang zur Alpujarra bildet.

Wenn schon die Tiefe und Enge der Schlucht von Tablate spektakulär ist, mehr noch ist dies der Anblick der Siedlung von Ízbor auf der anderen Seite der Landstraße. Mitten in den weißen Häusern dieser Ortschaft ragt der Umriss der Iglesia de la Purísima Concepción empor. Nicht weit entfernt liegt das Viertel Los Acebuches, das ebenfalls sehenswert ist.

Obwohl einige Funde darauf hinweisen, dass El Pinar als Siedlung schon lange vor der muslimischen Besetzung existierte, war es in jener Epoche, in der es eine gewisse Bedeutung erlangte. Von arabischem Ursprung ist auch die Bezeichnung eines der Orte, Ízbor.


Die Lage mitten im Valle de Lecrín, am Weg, der zur Küste führt, und die Qualität seiner Agrarprodukte machten El Pinar zu einem wichtigen Ort, was die Versorgung Granadas betrifft. Aber seine Bedeutung lässt sich nicht nur auf diesen Aspekt reduzieren, denn die Lage machte es zu einem wichtigen Ort während der Aufstände der Morisken im 16. Jh. Später sollte es die Konsequenzen der Eroberung zu spüren bekommen, denn es blieb fast vollständig entvölkert, nachdem der Konflikt beendet war und die Aufständischen vertrieben wurden. Zur Zeit besteht es aus zwei Enlaven im Stile der andalusischen Verwaltung, als handele es sich um eine Taha: Pinos del Valle und Ízbor.

In der Gemeinde gibt es große Mandelplantagen. So wird diese Trockenfrucht in zahlreichen Eintöpfen, Braten und Desserts verwendet. Die  Tortilla de habas aus Bohnen, Eiern, Zwiebeln und Olivenöl ist eines der charakteristischten Gerichte von El Pinar.

Suche in der Kartenansicht

Information über die Gemeinde

Regionen: Alpujarra und Valle de Lecrín
Poblaciones del municipio: Pinos del Valle, Ízbor
Postleitzahl: 18660
Entfernung von Granada: 45
Einwohner: 1125
Bevölkerungsbezeichnung: Izboneros o pineros
Offizielle Homepage: www.elpinar.es

PLANEA TU VIAJE

Filtern nach:

Ermita de San Sebastián

El Pinar

Die Eremitage befindet sich im Barrio Alto von Pinos del Valle. Sie wurde im 19. Jh. auf einer alten Eremitage aus dem 17. Jh. erbaut. Sie wird als eines der interassantesten Beispiele der neoklassizistischen Architektur in der Provinz Granada angesehen. [...]

Ermita del Santo Cristo del Zapato

El Pinar

Um 1925 erbaut. Die Eremitage liegt auf dem Cerro de Chinchirina. Der Christus wird sogenannt, da er einen Schuh (Zapato) auf seinen Füßen gemalt hat.  Am 3. Maifindet eine Wallfahrt statt, an der ein Großeil der Bevölkerung des Dorfes und [...]

Iglesia de la Inmaculada

El Pinar

Die Kirche liegt im Barrio Bajo von Pinos del Valle. Sie wurde zwischen 1561 und 1566 erbaut. Währen der Moriskenaufstände wurde sie beschädigt und später restauriert. Der Grundriss ist der eines lateinischen Kreuzes, mit Tonnegewölbe, einem neoklassizistischen Tabernakel und mehrfarbigen [...]



Login

Registro | Contraseña perdida?