Dehesas de Guadix

TourismusinformationGeschichteGastronomie

Dieses Dorf liegt im Norden der Hoya de Guadix, an den Ufern des Guadahortuna und auf einer Ebene die sich am Fuße des Cerro de San Bernardino erstreckt. Der Gemeindebezirk birgt die sogenannte Terrera del Reloj, Reste einer prähistorischen Siedlung aus der Epoche der Agar-Kultur. Der Weg zur ihr ist steil und gekrümmt, ideal zum Wandern. Im Ortszentrum findet man eine Vielzahl von Höhlenunterkünften  und gemischten Häusern, halb Höhle halb Konstruktion. In den Straßen findet sich ein Aussichtspunkt, von dem man wunderschöne Ausblicke auf die Gegend genießen kann. Es gibt freizeitzonen, ein Schimmbad und Kinderparks. Zum besseren Kennenlernen der gemeinde und ihrer Umgebung gibt es zahlreiche Wanderwege, die bis zu den Höhen führen. Zur Zeit gibt es Landtourismus und die Möglichkeit zur Ausübung von Abenteuersportarten in ihren Hügeln.

Dehesas de Guadix erhielt den Akten des Rathauses zufolge seinen Rang als Gemeinde im 13. Jh. Die gleiche Aussage findet man auch in den Akten des Rathauses von Alicún de Ortega, wobei die konkreten Daten jedoch nicht übereinstimmen. Vorher war Dehesa Teil von Alicún de Ortega. Auf seinem Gelände wurden Reste von  prähistorischen Siedlungen gefunde. Auch in der näheren Umgebung wurden Zeugnisse wie Fragmente von Keramiken, Kochtöpfen, Kasserollen und Tonkrügen nasridischer Art entdeckt. Seine blühendste Etappe erlebte es unter der Herrschaft des muslimischen Hofes unter dem König El Zagal. Aus der mittelalterlichen Vergangenheit sind Zeugnisse wie z.B. die Reste einer alten Festung, die Castillejo del Cortijo de don Cristóbal genannt wird. Heute kann man jedoch kaum noch etwas davon sehen.

1489 nach dem Kapitulationsvertrag zwischen den Katholischen Königen und El Zagal, gingen  die exzellenten Länderein an die territoriale Verwaltung des Bistums von Guadix über. Während des 16. und 17. Jh. war der Gemeindebezirk eine enorme Wiese, „Dehesa“, zur Zucht von Pferden.  Daher der Ursprung des Toponyms. Im Jahre  1840 erhielt  Don José Requena das Landgut Dehesas und die Allee von Pflaumen auf dem Gelände. 1888 erscheint zum ersten Mal der Gemeindename Dehesas de Guadix.

In Dehesas de Guadix ist die Gastronomie von arabisch-andalusischem Ursprung, mit Gerichten aus Lamm, Kalb und Zicklein. Ein besonderes Rezept sind die typischen Hormigos, ein gericht aus Kartoffeln und grünen Bohnen. Außerdem werden hier gerne Schnecken, Andrajos und Gachas zubereitet. Zum Nachtisch empfehlen sich Rosquillas.

Suche in der Kartenansicht

Information über die Gemeinde

Regionen: Guadix und El Marquesado
Postleitzahl: 18538
Entfernung von Granada: 103
Einwohner: 556
Bevölkerungsbezeichnung: Deheseños o Cambucos
Offizielle Homepage: www.dehesasdeguadix.es
Filtern nach:

Iglesia parroquial de Nuestra Señora de la Anunciación

Dehesas de Guadix

Tempel ohne Turm von der Struktur einer Basilika. Sie besteht aus einem Schiff mit mudejarischer Deckentäfelung.

Terrera del Reloj

Dehesas de Guadix

Diese Stätte liegt zwischen den Zusammenflüssen des Guadiana Menor und des Fardes. Sie stammt aus der Bronzezeit und gehörte zur Kultur von Agar. Hier wurden Keramikgefäße, Schmuckobjekte, Steinmaterialien und aus Knochen gefertigte Objekte gefunden. Ebenso Stücke aus Metall und Korbgeflecht. [...]



Login

Registro | Contraseña perdida?