Colomera

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Beim Abstieg von Tiena und Olivares, gelangt man auf das Gelände des Flusses Colomera. An einem schmalen Weg befindet sich die Kleinstadt, mit engen und steilen Gassen am Hang eines Hügels, der von den Resten einer Festung gekrönt ist. Auf dem Gebiet der Gemeinde kann man gut wandern, fischen und Kanusport betreiben. Zum kulturellen Erbe gehört die Iglesia Parroquial de la Encarnación, erklärtes kunst-historisches Denkmal. Die Gemeinde konstruiert ein großes Freizeitgebiet am nahe gelegenen Stausee von Colomera, mit Unterkünften, Restaurants, touristischem service und Sportanlagen.

Verschiedene Reste zeugen von der römischen Vergangenheit der Gemeinde, besonders die Brücke und ein Teil der alten Römerstraße an der sogenannten Stelle Molino del Puente, auch bekannt als Molino de Zacarías. Tebenfalls aus der römischen Zeit stammt die gefundene Nekropolis in Era del Chopo.

Diese Siedlung befindet sich ca. 25 km von Granada entfernt und war einst eine mittelalterliche Festung zur Verteidigung der nasridischen Hauptstadt. Der Name zeigt einen lateinischen Ursprung an, von Columbaria, einem römischen Lager. Während der arabischen Herrschaft wurde Qulumbayra, so wie es Ibn Hayyan im 10. Jh. nennt, von der cordobeser Armee erbaut, um sich gegen Ibn Hafsun zu behaupten. Ibn al-Jatib erwöhnt es als Gehöft der Vega von Granada, als Ursprung der heutigen Siedlung. In zahlreiche kriegerische Handlungen verwickelt, war es auch Versorger der Hauptstadt mit Getreide, Schlachtprodukten und Jagdwild. 1486 wurde es von den Katholischen Königen erobert. Von da an bis zum Fall der Stadt Granada war es von den christlichen Truppen besetzt. Kurioserweise nahm die Garnison an der expedition zur Rettung von Boabdil teil, der sich in Albayzín von seinem Onkel El Zagal blockiert sah.

In Colomera werden Produkte vom Schwein hergestellt, wie Würste und Pökelfleisch, und es gibt viel Niederjagd. Unter den Gerichten der Hausmannskost sind Choto al ajillo, Fleisch in Soßen, Sopa granadina, Sopa de picadillo, Patatas a lo pobre, Migas, Kaninchenbraten mit Tomaten und Paprika, sowie Lammbraten und Lammeintöpfe zu nennen. Das Süßgebäck wird angeführt von Magdalenas, Roscos und Biskuit. Außerdem gehört die Gemeinde zur Herstellungszone des kaltgepressten Olivenöls mit der Qualitätsbezeichnung Denominación de Origen Montes de Granada.

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Information über die Gemeinde

Regionen: Poniente Granadino
Postleitzahl: 18564
Entfernung von Granada: 25
Einwohner: 1498
Bevölkerungsbezeichnung: Colomereños
Offizielle Homepage: www.colomera.es

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