Chauchina

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Chauchina liegt in der Vega von Granada, zwischen Weideland und Huertas, die gut gepflegt sind, am Ufer des Genil. Diese natürliche Enklave bietet exzellente Bedingungen zum Wandern in der Umgebung von Chauchina und den nächsten Dörfern: Romilla und Romilla la Nueva. Die Lanschaft wird von der Agrarwirtschaft geprägt, besonders von den Trockengebieten der Tabakpflanzungen. Einige davon sind noch in Betrieb, und neben den Aussidlerhöfen eines der typischen Elemente der Gegend. Die Aufmerksamkeit richtet sich auf die geometrische Parzellenaufteilung, aufgrund der aufeinander folgenden Landverteilungen.

Im 14. Jh. nennt der Lojeño Ibn al-Jatib schon den Ort Yayyana. Mehr Dokumentation gibt es jedoch über die Befestigung des Torre de Roma, in dem die Bevölkerung in den brenzligen Momenten am Ende de Mittelalters Zuflucht suchte.

In der flachen Vega del Genil, ist die Verbindung Chauchinas mit der sie umgebenden Wildnis so eng, dass einige die Meinung vertreten, der Name komme von dem lateinischen Wort sancius, einer Form von salix, Weide, augrund ihrer  üppigen Präsenz in der Gegend.  Auf jeden Fall ist die lange Präsenz des Menschen bewiesen, dank der Fund diverser Überreste – Keramiken, Werkzeuge, Münzen – deren Abfolge vom Neolithikum bis in die iberische Epoche reicht.

Die Siedlung verfestigte sich jedoch erst in der muslimischen Periode. Der legendäre Torre de Roma, der dem Soto de Roma seinen Namen verleiht – einem Gemüsegarten, der mit den Worten Washington Irvings, «ein Rückzugsort des Grafen Julián zum Trost für seine Tochter Florinda» gewesen sei–, war Szenarium mehrerer Kämpfe. Die Muslimen besetzten die Zone zwischen den Jahren 711 und 713 und legten einen Großteil der Gegend um den Fluss trocken. Chauchina war eines der vielen Gehöfte mit 500 bis 1 000 Anwohnern, in der Vega von Granada.

Nach der Eroberung und der nachfolgenden Vertreibungen der Morisken war die Gegend fast unbewohnt. Im 18. Jh. kamen neue Siedler und bauten Flachs und Hanf an. Nach dem Unabhängigkeitskrieg unterstand der Ort der Rechtsprechung des Herzogs von Wellington. Der aktuelle Stadtkern begann sich in der Mitte des 19. Jh. herauszubilden, und wuchs dank des Anbaus von Zuckerrüben sehr schnell.

Hervorragend sind die Calamares de Vega oder de Secano (gebratene Zwiebelringe), die Froschschenkel, gebratener Kabeljau und die Spargeltortilla.  Was hausgemachtes Süßes angeht, sollte man unbedingt das Gebäck der Nonnen der Virgen del Pincho probieren.

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Information über die Gemeinde

Regionen: Granada und seine umgebung
Postleitzahl: 18330
Entfernung von Granada: 17
Einwohner: 4365
Bevölkerungsbezeichnung: Chauchineros
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Eremitage de la Virgen del Espino

Chauchina

Die Virgen del Espino oder „del Pincho“, wie man sie in der Vega von Granada kennt, wird seit einem Jahrhundert von den Bewohnern Chauchinas verehrt. Ihr Bild wird von den Madres Clarisas de Kapuziner-Ordens  in der Eremetage, die ihren Namen [...]

Iglesia parroquial del Santo Cristo de la Humildad

Chauchina

Im Zentrum des Orts, das sich zwischen der Plaza del Ayuntamiento und der Gemeindekirche erstreckt. Das Gebäude ist aus dem ausgehenden 15. Jh. und sogar die ursprüngliche Glocke ist noch erhalten.

Torre de Roma

Chauchina

Verteidigungsanlage der Nasriden aus dem 15. Jh. und einer der am besten erhaltenen Türme der ganzen Provinz. Er ist 538 m hoch. Es handelt sich hierbei um ein monumentales Gebäude von solider Konstruktion mit drei Stockwerken und einem Wasserbecken unter [...]

La Peana

Chauchina

An der Seite der Gemeindekirche befindet sich „La Peana“, das Fragment einer Säule aus dem Steinbruch von Loja, das eigentlich für den Palast Carlos V. in der Alhambra gedacht war.

Dimensión Aérea

Chauchina

Auf den atemberaubenden Rundflügen hat man Gelegenheit, die einzigartige Schönheit und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Provinz Granada einmal aus einer anderen Perspektive zu bewundern. Das Unternehmen Dimensión Aérea bietet drei verschiedene Rundflüge an, auf denen man ganz unterschiedliche Landschaften erleben kann: – Sehenswertes Granada – [...]

Certamen Internacional de Bandas de Música de Chauchina

Chauchina

Das Ayuntamiento de Chauchina und die Diputation von Granada in Zusammenarbeit mit der Consejería de Cultura der Junta de Andalucía schreiben diesen Wettbewerb aus. Ziel ist die musikalischen Werte der Jugend zu potenzieren und die Promotion nicht-professioneller Gruppen. Datum: JuliOrganisation: [...]

Fest zu Ehren der Virgen del Espino

Chauchina

Man gedenkt dem Tag, an dem die Virgen del Espino der kranken alten Frau Rosario Granados Martín im Jahre 1906 erschien. Die wundersam Heilung der Alten wird der Virgen del Espino zugeschrieben, aufgrund des Dornbusches, neben dem sie erschien. An [...]

Fest zu Ehren San Marcos

Chauchina

Das Fest wird am 25. April gefeiert und ist eine Tradition der Bevölkerung. Man verbringt mit der familie einen tag auf den Feldern und verspeist die typischen „Hornazos“ (Brotgebäck mit einem Ei in der Mitte).

Patronatsfest zu Ehren der Virgen del Rosario

Chauchina

Dieses Patronatsfest wird mit einer Prozession zu Ehren der Virgen del Rosario begangen. Außer den religiösen Veranstaltungen gibt es ein festliches Ambiente in der ganzen Ortschaft mit Spielen, kulturellen Veranstaltungen, Feuerwerk und den Beliebten Festzelten.



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