Castril

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Castril de la Peña liegt in der Falte eines großen Felsblocks, im Norden der Provinz Granada, angrenzend an die Provinz Jaén und das Naturschutzgebiet von Cazorla, Segura und Las Villas. Die Sierra de Castril, ebenfalls ein Naturschutzgebiet, charakterisiert sich durch ihr spektakuläres Relief und die Vielzahl seiner Wasserläufe, Grotten und Galerien. In der Sierra Seca befindet sich die Cueva del Muerto, in der zahlreiche Stalaktiten und Stalagmiten zu betrachten sind, und die Cueva de Don Fernando, welche die tiefste der gesamten Provinz ist. Der Castril fließt von Norden nach Süden durch Canyons, Wasserfälle und Erdspalten. Der Kern dieser Ortschaft ist von den ausdrucksvollen Gassen und den niedrigen, einheitlichen Wohngebäuden gekennzeichnet, mit ihren geschlossenen, weißen Fassaden, die sich dem Gelände anpassen.  Zwischen all den interessanten Orten heben sich die Reste der Stadtmauern und der arabischen Türme hervor, die Peña del Sagrado Corazón und der Aussichtspunkt El Cantón, mit einem außergewöhnlichen Ausblick.

Castril war während vieler Jahre für seine Gläsereikunst bekannt, die es noch immer erhält. Die Gemeinde feiert pro Jahreszeit ein Fest, obwohl das größte zu Ehren der Virgen de los Dolores stattfindet. Es wird am ersten Oktoberwochenende gefeiert, wobei auch Stiere im Stile der Sanfermines ihre Rolle spielen. Folgende umliegende Dörfer gehören zu Castril: Fátima, Fuentes de Tubos, Almontaras, Fuentevera y Campo de Cebas.

Seit 1997 existiert ein eine Freundschaft und Zusammenrbeit mit dem Literaturnobelpreisträger José Saramago, dank seiner Beziehung zu der Einheimischen Pilar del Río. Die Gemeinde hat dem portugiesischen Schriftsteller eine öffentliche Bibliothek gewidmet Ehrenbürger ernannt.

Castril ensteht in der punischen Epoche der Gegend. Der Historiker Titus Livius schrieb, dass hier der karthargische General Amílcar Barca besiegt wurde und starb. Die Römer waren die ersten, die den Felsen als Schutz für ihr militärisches Lager, das später eine Stadt wurde, benutzten. Während der arabischen Zeit zu einer Befestigung unter dem Namen Qastalla. Seit 1319 griffen die Christen an und Castril wechselte mehrmals die Herrschaft, bis es 1489 im Zuge der Eroberung von den Katholischen Königen annektiert wurde. 1490 erhielt das Haus zafra, unter dem Oberhaupt Hernando de Zafra, die Herrschaft über Castril und eine Carta Puebla, die es ihm erlaubte den Ort nach der Vertreibung der Morisken wiederzubevölkern. Zu jener Zeit wurden die Hüser, die Kirche und die Gebäude errichtet, die das heuteige Bild bestimmen. Im 19. Jh. wurde Castril von den napoleonischen Truppen angegriffen und war Schauplatz der Schlacht von Llano de los Tubos während der Karlistenkriege.

Die typischen Gerichte sind Migas con remojón, Maimones, Nudeln mit Hasenfleisch oder Rebhuhn, Gebäck mit Kaninchenfleisch, verschiedene Eintöpfe mit Forellen aus dem Fluss Castril, wo es eine Fischzucht gibt. Außerdem hebt sich die Vielfalt an Fleischgerichten hervor (Kaninchen, Hase, Huhn und Kalb), sowie die Wurstwaren bester Qualität.

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Information über die Gemeinde

Regionen: El Altiplano: Baza und Huéscar
Postleitzahl: 18816
Entfernung von Granada: 157
Einwohner: 2565
Bevölkerungsbezeichnung: Castrileños
Offizielle Homepage: www.ayuntamientodecastril.es
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