Cacín

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Diese Gemeinde liegt am rechten Ufer des gleichnamigen Flusses Cacín, der vom See von Bermejales hinabfließt und einen der interessantesten Flussarme der penibetischen Kordilleren darstellt. Sie ist Teil der Nordseite der Sierra Tejeda. Es handelt sich um eine rötlich erdfarbene Steinmesse, von Weinhängen und Kiefern umgeben. Cacín ist ein kleines und ruhiges Dorf, in dem man nur 25 min von Granada entfernt die Natur genießen kann.

Das Geografische Wörterbuch von Madoz gibt Auskunft, dass Cacín, sowie sein Bezirk El Turro, „am Ende des vergangenen Jahrhunderts entstanden sind“, der Eintrag ist aus dem 18. Jh. Trotzdem gibt es mehr als genug Hinweise, dass die Entstehung zumindest ins Mittelalter fällt. Sein Toponym scheint von Abul Kasim, Familienname der“einflussreichen und angesehenen Leute“. Die Geschichte des Ortes ist seit der muslimischen Epoche eng mit Alhama de Granada verbunden. Sie wurde im Zuge der Christianisierung von den Katholischen Königen erobert. Im 19. Jh. befanden sich hier Truppen Napoleons während der französischen Invasion. Nach der Säkularisierung wurde sie Eigentum der Regierung, 1836 jedoch als nationales Gut der Einwohner von Alhama erkauft. 1884 zerstörte ein Erdbeben, dass die Region heimsuchte, einen großen teil der Gemeinde.

In Cacín werden Getreide, Gemüse und Früchte angebaut. Es gibt eine tief verwurzelte kulinarische Tradition, wie man bei den Festen im August bemerken kann, wenn die Bewohner sich auf den Feldern versammeln und ihre „merendica“ auf der Basis von Migas, Reis und hausgemachten Wurstwaren abhalten. Außerdem versorgt der Fluss Cacín mit exzellenten Forellen, die auf typische Art im Ofen zubereitet werden.

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Information über die Gemeinde

Regionen: Poniente Granadino
Poblaciones del municipio: El Turro
Postleitzahl: 18129
Entfernung von Granada: 39
Einwohner: 697
Bevölkerungsbezeichnung: Cacileños
Offizielle Homepage: www.cacin.es

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