Alquife

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Aus Alquife kamen am Ende des 20. Jh. 40% des Eisens, das in Spanien abgebaut wurde. Seine Minen, einige der größten offenen Minen Europas, sind heute ein enormes künstliches Gebirge, das mit seiner rötlichen Farbe einen Blickfang in der Landschaft um Marquesado del Zenete bildet. Der Abbau von Eisen begann schon in der römischen Epoche und schloß mit der Krise in der Eisenverarbeitung in Nordspanien, welche einen Rentabilitätsverlust und somit die Schließung der Minen mit sich brachte.


Das Denkmal eines Minenarbeieter in Alquife errinnert heute an die jüngste Verganngenheit dieses Dorfes, das ein gepfelgtes Stadtbild und weite Horizonte präsentiert. Von hier aus kann man das Minendorf sehen, das sogar eine Kirche besitzt. Unter den besonderen Sehenswürdigkeiten befindet sich die Gemeindekirche im Mudejastil. Ein weiterer Vorteil ist die Nähe zum Naturschutzgebier der Sierra Nevada und und der Skistation von Puerto de La Ragua.

Die Geschichte dieser Ortschaft ist definitiv eng mit seienn mineralischen Vorkommen verbunden, die wahrscheinlich bis in die Eisenzeit zurückgeht und die spätere argarische Kultur einschließt. 1965 wurden auf dem Gelände sechs Gräber eben jener Kultur gefunden, deren phitoi (große für diese Volk charakteristische Graburnen) zahlreiche Ausstattung enthielten, aus Kupfer, Keramik und Silber. Die Gegenstände sind im Archäologischen Museum von Granada ausgestellt.

Die Römer siedelten als erste Zivilisation auf dem Gelände von Alquife und gab ihm den Namen, der von dem Begriff ciphus („der Berg“) kommt. Die xzellenten Eisenvorkommen zogen das Imperium an. Während der arabischen Etappe wurde weiter in den Minen gearbeitet. 1498 wurde es von den Katholischen Königen eingenommen. Nach den Auständen der Morisken und ihrer vertreibung wurden hier neue Bewohner angesiedelt.

Die gängigsten gerichte werden mit Zicklein oder Lamm zubereitet, z. B. Das exzellente Choto al ajillo. Hausgemachte Gerichte wie Salmorejo, Brühreis mit Kaninchen, Migas, Gachas aus Maismehl und Paprikasuppe sind weitere Spezialitäten, die in dieser Gegend serviert werden.

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Information über die Gemeinde

Regionen: Guadix und El Marquesado
Postleitzahl: 18518
Entfernung von Granada: 82
Einwohner: 780
Bevölkerungsbezeichnung: Alquifeños

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Alquife

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