Alhendín

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Das zauberhafte dieser Region Alhendín liegt in der Vielfältigkeit und Verschiedenheit der Ortschaften, aus denen sie sich zusammensetzt. Im Herzen der Ebene  von Granada und in der Nähe des Suspiro del Moro (Berg, der seinen Namen, einer Anekdote nach,  dem Weinen Boabdilsauf dem Weg ins Exil verdankt). Seine Form und längliche Ausdehnung kombinieren bewässerte Gebiete und Trockenfarmerei, wie Tabakpflanzungen. Durch die Gemeinde fließt der Tarajal und der Besucher kann die visuellen Kontraste von fruchtbarer Ebene, trockener Landschaft und mediterranem Wald erleben. Das Naturerbe wird ergänzt durch die historischen Hinterlassenschaften der Araber und der Katholischen Könige, und durch die Eremitage aus dem 18. und 19. Jh., die das kulturelle Erbe bereichert.

Alhendín war schon eine menschliche Siedlung in der Prähistorie, was einige Töpfe und Becher, die in der Gegend gefunden wurden, beweisen. Aus der römischen Zeit ist noch eine halbkünstliche Höhle in Montevives erhalten. Als Siedlung gewinnt sie in der nasridischen Epoche an Bedeutung. Zwischen der Vega und dem Tal von Lecrín gelegen, war dieser strategisch günstig gelegene Ort vom 13. bis zum 16. Jh. kontinuierlich bewohnt. Seine ersten Siedler waren Mitglieder des jemenitischen Stammes von Hamdan. Im Nasridenreich war sie Königsresidenz und wurde von den wichtigsten Türmen der ganzen Vega bewacht. 1483 wurde sie von Fernando, dem katholischen König erobert, aber noch 1490 zerstörte Boabdil die Festung.

Ein Teil des kulinarischen Reichtums von Alhendín liegt in den verschiedenen Mehlsorten, die die Bevölkerung herstellt. Zu den typischten Gerichten gehören Migas, Gachas, Kichererbseneintopf und Bohnen- und Spinatomelettes, ebenso wie Choto al Ajillo oder Patatas a lo Pobre. Einzigartig ist das Brotgebäck mit einem Ei im Inneren, bekannt als Hornazo, welches man besonders in San Marcos isst.

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Information über die Gemeinde

Regionen: Granada und seine umgebung
Postleitzahl: 18620
Entfernung von Granada: 10
Einwohner: 5200
Bevölkerungsbezeichnung: Alhendinenses
Offizielle Homepage: www.alhendin.org
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Eremitage de San Sebastián

Alhendín

Diese Eremitage stammt aus dem 19. Jh. und bietet dem Besucher in ihrem Inneren ein kleines, barockes Retabel, auf dem der Heilige Sebastian abgebildet ist. Sie befindet sich in den sogenannten Eras Altas.

Eremitage de Santo Cristo

Alhendín

Im Viertel Barrio Bajo in Alhendín, am gleichnamigen Platz, erhebt sich die Eremitage de Santo Cristo. Eine Weihestätte, die aus dem Jahre 1768 stammt und neuerdings rekonstruiert wurde.

Eremitage Virgen de la Aurora

Alhendín

Zu Beginn des 19. Jh. von einem unbekannten Architekten erbaut, befindet sich an der  Plaza de España gegenüber der Pfarrkirche. In dieser Eremitage wird die Virgen de la Aurora verehrt.

Pfarrkirche

Alhendín

Die Hauptsehenswürdigkeit von ist die Pfarrkirche, die zu den Gotteshäusern gehört, welche nach der Eroberung von Granada durch die Katholischen Könige erbaut wurden, errichtet auf einer alten Moschee. Das Pfarreiarchiv beginnt im Jahre 1537, aber es gibt andere Hinweise auf [...]

Familia Raya

Alhendín

Guarnicionería Raya, S.L.

Fest zu Ehren der Inmaculada Concepción

Alhendín

Kurioserweise findet in der dritten Augustwoche die Prozession der Virgen de la Aurora statt. Nur alle fünf Jahre, beim großen Fest ist es die Prozession derInmaculada Concepción, Schutzheilige der Gemeinde. Am letzten Tag gibt es eine Wallfahrt auf dem Dílar.

Ostersonntag

Alhendín

Vor der Messe am Ostermorgen findet eine Prozession mit den traditionellen „Reverencias“, den Statuen des San Juan, der Virgen de los Dolores und anderen statt.

San José

Alhendín

An diesem Tag finden die Feierlichkeiten zu Ehren von San José, dem Schutzheiligen der Gemeinde, statt, mit einer Messe und darauf folgender Prozession des Heiligen.



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