Algarinejo

TourismusinformationGeschichteGastronomie

Algarinejo liegt in den Montes Occidentales, am Hang des Hügels Calvario. Der aktuelle Name kommt von dem arabischen Terminus al-Garín (“die Höhlen”). Es handelt sich um ein hauptsächlich landwirtschaftliches Dorf, in dem die Mehrzahl der Bewohner mit dem Anbau von Oliven ihren Lebensunterhalt verdient. Ein Großteil der Bevölkerung wohnt auf dem Land. Die ganze Gemeinde bietet sich aufgrund ihrer geografischen Lage und der Lebensweise für den Tourismus auf dem Land an. In einigen Gegenden bestehen ländliche Aktivitäten wie die familiäre Herstellung von hausgemachtem Käse, Konserven und Gepökeltem fort, sowie die handwerkliche Herstellung von Korbwaren, Klöppelstoffen oder Mantillen.

Algarinejo verfügt über einen Außenbezirk: Fuentes de Cesna. Dieser liegt im Südwesten der gemeinde, eine von Hügeln und Schluchten umgebene Zone. Sein Ursprung liegt weit zurück, und es gibt Hinweise, dass dieses Dorf im 15. Jh. von großer Bedeutung war, da hier die arabischen Schmuckhändler lebten. 1940 litt das alte Dorf Las Fuentes Viejas unter einer heftigen Regenperiode, wobei sich Felsen lösten, die zahlreiche Opfer forderten und das Dorf praktisch zerstörten.

In der Antike war Algarinejo eine römische Siedlung, so haben neuere Ausgrabungen einer archäologischen Stätte auf dem Gelände der Avenida de la Constitución bewiesen. Hier tauchten Reste von Mauern und Fundamente von Bauten aus der iberisch-römischen Phase auf, sowie zahlreiche Grabstätten einer Nekropolis, die jedoch nocht nicht zeitlich exakt eingeordnet werden konnte.

Der Ursprung ist auf die Existenz einiger Höhlen, al-Garín genannt, zurückzuführen, die den Hirten der Gegend als Unterschlupf diente. Die arabisch-andalusische Vergangenheit ist offensichtlich und die Höhlen wurden von Alfonso XI. Im “Libro de la Montería” erwähnt. Nach der Eroberung durch die Christen stand Algarinejo unter der Verwaltung des Rates von Loja. Später, im Jahre 1614, wurde es von Felipe III. an Don Luis de Lisón y Biedma verkauft. Den Titel einer Kleinstadt erlangte es 1687.

Algarinejo behält in seiner Gastronomie die Einflüsse der arabischen Küche bei, was sich in den Produkten und örtlichen Kreationen bemerkbar macht. Es ist ein trockenes Gebiet, in dem Kichererbsen und Getreide angebaut werden, und ein exzellentes, kalt gepresstes Olivenöl hergestellt wird. Die Einwohner wappnen sich im Winter mit gehaltvollen Eintöpfen, z.B. aus Kichererbsen, und im Sommer mit Ajoblanco oder frischem Ölgebäck. Empfehlenswert ist auch die Zucchinisuppe mit Nudeln oder Barbe in grüner Soße. Bei den Süßwaren sind besonders Roscos und Palotes charakteristisch, aus einem Mehlteig mit Zimt, Zucker, Ei und Milch, die frittiert wird. Eines der typischen rezepte ist das Feigenbrot.

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Information über die Gemeinde

Regionen: Poniente Granadino
Postleitzahl: 18280
Entfernung von Granada: 85
Einwohner: 4184
Bevölkerungsbezeichnung: Algarinenses
Offizielle Homepage: www.algarinejo.es
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