Alfacar

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Die bevorzugte Lage und die Reinheit der Gewässer machten aus Alfacar einen der bei den Ziridenherrschern  beliebtesten Orte zum Verbringen ihrer Freizeit. Genauer gesagt zog man sich in diese Zone besonders zu Gelegenheiten wie der Feier «Alaceres», zur Herbstweinlese, Festen und Gaudis zurück.

Alfacar ist einer der Zugänge zum Naturschutzgebiet Sierra de Huétor. Umgeben von der Sierra de la Alfaguara sieht sich das Dorf eingefasst in massige Pinien-  und Eichenhaine. Die Erinnerungen aus der arabischen und christlichen Epoche sind zahlreich, und der Besucher kann verschiedenste Feste und Traditionen miterleben.

Die ersten Hinweise auf die Existenz einer Bevölkerung gehen in das neolithische Zeitalter zurück, was eine große Anzahl an archäologischen Funden beweist. Jedoch kommt die erste Auskunft über die Ansiedlung aus der Epoche der Ziriden (1010-1090), in der al-Fajjar die «alquería del alfarero o de las arcillas» nennt, die Siedlung Töpfer oder der Tonerde. Al-Jatib und Ibn Battuta (14. und 15. Jh.) beschreiben den Ort sowohl als Freizeitort  als auch als Szenarium von Kämpfen der letzten Jahre der Reconquista. Am 22. Dezember 1491 unterschreiben die muslimischen Bewohner die ‚Kapitulation von Alfacar’. Die Pragmatik der Ausweisung der Morisken durch Felipe II. (1579) betraf auch diese Ortschaft, die später durch kastilische Familien wieder besiedelt wurde. In einer der Schluchten zwischen Alfacar und Víznar wurde der Dichter Federico García Lorca ermordet.

Das Bauernbrot ist von großer Qualität und sein Geschmack gibt Alfacar, wo es Mühlen im Überfluss gibt,  seinen wohlverdienten guten Ruf. Andere traditionelle Gerichte sind Alimoje mit Kabeljau oder Eiern, oder Gachas mit Honig. Pilze sind auch ein typischer Bestandteil vieler Rezepte, die in diesem Dorf verwendet werden.

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Information über die Gemeinde

Regionen: Granada und seine umgebung
Postleitzahl: 18170
Entfernung von Granada: 7
Einwohner: 5107
Bevölkerungsbezeichnung: Alfacareños
Offizielle Homepage: www.ayuntamientodealfacar.es
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Exkursionen

Ermita de San Sebastián

Alfacar

Gleich bei der Ankunft in Alfacar, findet man diese dem Schutzheiligen gewidmete Eremitage am Fuße eines kleinen Hügels, neben der Straße, welche in die Ortschaft führt. Sie wurde 1899 erbaut und in ihrem Inneren befindet sich das Bildnis des Heiligen [...]

Iglesia Parroquial de la Asunción

Alfacar

Die Iglesia Parroquial de la Asunción wurde 1557 als mudejarischer Steinmetzarbeit erbaut. Der Grundriss ist rechteckig und die Hauptkapelle wird durch einen Gurtbogen abgeteilt; im Inneren gibt es einen kleinen Turm der mit einem Eisenkapitell gekrönt ist. Er beherbergt das [...]

Fuente Grande oder Aynadamar

Alfacar

Duie Entstehung dieser Quelle geht bis ins 11. Jh. zurück. Die ovale Quelle versorgte Granada während Jahrhunderten mit frischem Wasser. In seiner Umgebung erheben sich Paläste, Moscheen und Festungen, teilweise die Grundmauern einiger Bauten.

Parque Federico García Lorca

Alfacar

Der Park Federico García Lorca erhält die Erinnerung an den universellen Dichter am Leben und befindet sich in dem Dorf, in dem er vermutlich am 18. August 1936 ermordet wurde. Der Park liegt inmitten einer wunderschönen Landschaft im höher liegenden [...]

Reste der arabischen Bäder

Alfacar

In einem Haus an der Placeta del Baño, in der Nähe der Kirche befinden sich die Reste der arabischen Bäder, wo vom 13. bis zum 15. Jh. die traditionellen Waschungen vorgenommen wurden. Es sind noch die Reste von zwei Schiffen [...]

Fest des San Sebastián

Alfacar

In der Woche vor der Feier des Patronsfestes, wird der Heilige von der Eremitag de San Sebastián in den oben gelegen Teil des Dorfes gebracht, in das Viertel Las Canteras. In der dortigen Eremitage findet ein liturgischer Akt zu seinen [...]

Fiesta del Capacho

Alfacar

Arabische Tradition am zweiten Sonntag im Januar, bei der Lagerfeuer entzündet werden, in die man die alten „Capachos” geworfen werden, enorme Säcke, in denen das Brot aus Alfacar nach ganz Granada transportiert wurde.

Noche de San Juan

Alfacar

In der Nacht vom 23. Juni wäscht man sich das gesicht an den Brunnen des Dorfes. Ein alter Brauch, um das negative des alten Jahres fortzuwaschen, und eunen Neuanfang zu machen.



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