Íllora

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Die Strecke durch die westlichen Berge, setzt sich auf dem Rücken der Sierra de Parapanda fort, bis sie in Illora ausläuft, das in deren Schoß gelegen ist. Vor den Augen des Reisenden entfaltet sich eine vielfarbige Landschaft aus Olivenplantagen, Feldern und Gärten, die in Richtung der „Vega“ des Genil abfallen. Hinten im Westen, die Sierra Nevada. Die weißen Häuser von Illora klammern sich an die Seiten der felsigen Bergwände, wo der Ursprungskeim des Ortes entstand.

Das Gelände bietet zweifellos interssante Landschaften. Man kann die Reste des Wachturms von La Mesa in Richtung Alcalá la Real, und die Türme von Tocón und La Encantada in Brácana besichtigen. Ein exzellentes Panorama bietetdie Straße von Montefrío, die durch die Sierras de Parapanda und Pelada führt. Die Sierra de Parapanda, mit ihrer Höhe von 1.604 m, hat einen besonderen Stellenwert im Leben in der Vega, als Barometer. Daher das Sprichwort: „Cuando Parapanda tiene montera, llueve aunque Dios no quiera“ („Wenn die Parapanda eine Mütze trägt, dann regnet es, auch wenn Gott das nicht will”). Besondere Erwähnung verdient die Stelle Molino del Rey, in der Zone von Soto de Roma, mit einem sprktakulären Aquädukt vom Beginn des 19. Jh.

„Das rechte Auge Granadas“. So nannte sich diese in einer Falte der Sierra de Parapanda gelegene und sich an die „Vega“ anlehnende, privilegierte Festung.

Plinius erwähnt sie als Ilurco, aber es waren die Sueben, die Westgoten, die Araber und besonders die Nasriden, welche die mächtige Festung erbauen ließen, um die herum sich das Dorf bildete.

Während in der Gegend viele prähistorische Funde gemacht worden sind, hat man im Stadtkern die Überreste römischer Thermen entdeckt, welche die Vorgeschichte eines Ortes enthüllen, der in der muselmanischen Epoche konsolidiert wurde. Erstmals erwähnt im 10. und 11. Jh., als al-Udri ihn Illywra nennt, als er von der Provinz Elvira spricht. Situiert zwischen einigen Pässen, die den Norden mit der „Vega“ verbinden, wurde es ab dem 13. Jh. zu einem der wichtigsten Bollwerke der nasridischen Grenze, vor allem nach dem Fall von Alcalá la Real im Jahr 1341. Illywra verstärkte sein befestigtes Aussehen durch eine Burg, eine Ummauerung und eine Vorstadt, wodurch es sich den Beinamen „rechtes Auge von Granada“ wegen seiner Wichtigkeit als Verteidigungsstandort verdiente. Hauptdarsteller in unendlichen Waffengefechten, wurde es im Frühling 1486 von den katholischen Königen erobert.

Der Chronist Hernando del Pulgar beschreibt diese Eroberung mit den folgenden Worten: „Dieser Ort befindet sich in einem Tal mit einer ausladenden „Vega“, in diesem Tal beherrscht eine Klippe den ganzen Umkreis; und auf der Höhe dieser Klippe ist das Dorf begründet, mit starken Türmen und Mauern…“ Nach der Belagerung und dem Angriff auf die Vorstadt, entschied ein Geschützfeuer mit 18 Lombarden die Kapitulation der Muselmanen, die in Richtung Granada flüchteten. Der erste Bürgermeister war Gonzalo Fernández de Córdoba, der Gran Capitán. Die Überreste seines Wohnhauses mit seinem Wappen in der Fassade sind noch erhalten.

Im neuen Zeitabschnitt war Illora eine der sieben Städte, die als Kornspeicher und Vorratskammer der Hauptstadt dienten. Mit der Zeit, als der Berg des Dorfes sich entvölkerte, bildete sich an seinen Füßen der Kern der heutigen Siedlung, rund um den Hauptplatz und die Kirche.

In Íllora werden Hülsenfrüchtewie Kichererbsen, Linsen und Bohnen angebaut, jedoch ist der Olivenanbau von größter Bedeutung. Diese Zutaten werden für die Zubereitung von typischen Gerichten wie Ajoblanco, Gazpacho, Kichererbseneintopf, Migas, der Cazuela und Pisto verwendet. Aus wildem Spargel wird Miguilla, Tortilla oder gebratener Spargel gemacht. Typische Rezepte sind Gachas aus Most, Remojón, Almendrado illoreño und Pencas con miguillas.

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Information über die Gemeinde

Regionen: Poniente Granadino
Poblaciones del municipio: Tocón, Escóznar, Brácana, Alomartes
Postleitzahl: 18260
Entfernung von Granada: 30
Einwohner: 10210
Bevölkerungsbezeichnung: Illurquenses
Offizielle Homepage: www.turismodeillora.com
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Burg von Íllora

Íllora

Auf der felsigen Anhöhe in der Mitte des Dorfes sind die Befestigungen des mittelalterlichen Siedlung, die Burg und die Mauern zu sehen, muslimische Werke mit kalifischen und taifischen Elementen aus dem 10. und 11. Jh., die im 14. Jh. von [...]

Iglesia de la Encarnación

Íllora

Die Kirche „Iglesia de la Encarnación“ ist ein prachtvolles Beispiel für die Übergangsarchitektur von der Gotik zur Renaissance, welche die nach der Eroberung errichteten Tempel in dem Landstrich der Berge dominiert. Von Diego de Siloé geplant und Mitwirkung seines Schülers [...]

Konventskirche von San Pedro de Alcántara

Íllora

Ses handelt sich um ein Werk aus dem 16. und 17. Jh., das nach der Säkularisierung verschiedenen Zwecken diente und dessen Tempel heute der Sitz der Gemeindeverwaltung ist. Das Gebäude war einst die Kirche des Ordens von San Pedro Alcántara, [...]

Museo Municipal

Íllora

Das Gebäude, in dem sich das Museum befindet stammt aus dem Jahre 1738 und wurde im neoklassizistischen Stil erbaut. Es ist zweistöckig und die Fassade ist in drei Teilen strukturiert. Im Laufe der geschichte hat es als erster Getreidespeicher der [...]

Casa López-Font

Íllora

Zwischen 1890 und 1917 im neomudejarische Stil erbaut. Von Indianern aus Kuba erbaut, besitzt die Villa weitläufige Gärten im romantischen Stil, die neben dem Gebäude ebenfalls eine wertvolle Attraktion sind. Das Haus besteht aus zwei Höhen, die durch Gärten im [...]

Residenz des Herzogs von Wellington

Íllora

Es handelt sich hierbei um ein Landhaus, das zu Beginn des 19. Jh. vom sogenannten „Friedensprinzen“ Manuel Godoy erbaut wurde. Es wurde von der Regierung von Spanien, zusammen mit den Ländereien von Soto de Roma in Fuente Vaqueros, an den [...]

Ganadería La Prusiana. Miguel Prados

Íllora

Ubicada en un paisaje desconocido a todo viajero, en el norte del municipio de Illora, la ” Dehesa del Chaparral” fue elegida para la crianza del toro bravo. Sus propietarios, la familia Prados, ha buscado conjugar la belleza del paisaje, [...]

Festival Internacional Parapanda-Folk

Íllora

Festival von erklärtem touristischen Interesse, wegen seiner Relevanz und volkskulturellen und ethnischen Widmung aller fünf Kontinente. Eine Woche lang treten Musik- und Tanzgruppen auf.  Datum: JuliOrganisation: Diputation Provincial de Granada (Cultura) y Ayuntamiento de Íllora.

Fest zu Ehren des San Rogelio

Íllora

San Rogelio ist der Schutzheilige von Íllora. Es heißt, dass der Märtyrermönch Rogelio, geboren in der Sierra de Parapanda, im 9. Jh. dafür eintrat, dass die Christen ihren Glauben nicht vergaßen. Zusammen mit einem anderen Mönch ging er nach Córdoba [...]

Fest zu Ehren der Virgen de las Mercedes (Brácana)

Íllora

Brácana feiert sein Patronatsfest im August zu Ehren der Virgen de las Mercedes. Es findet eine ländliche Wallfahrt entlang der Ufer des Genil statt.

Tag des San Marcos

Íllora

Man feiert diesen tag in den Orten Tocón und Brácana. Letzterer pflegt die kuriose Tradition, den „Teufel zu fesseln“. Dazu werden Knoten in Ginster gebunden, um so symbolisch das Böse unbeweglich zu machen.

Feria Real de Ganado

Íllora

Dieser Viehmarkt wird im Oktober abgehalten und wird als einer der wichtigsten Spaniens angesehen.

Fiesta de la Candelaria

Íllora

Das Fest wird in Alomartes Anfang Februar gefeiert. An diesem Tag begeben sich die Einwohner zur Cueva del Agua in der Sierra de Paparanda, und begehen dort ihre beliebte Mahlzeit.



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