Feste

Gedenktag für Mariana Pineda

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Am 26. Mai gedenkt Granada der Figur der Mariana Pineda, einer Frau, die 1831, an eben jenem Datum für ihre Freiheitsideale starb. Es findet ein Gedenkakt vor ihrer Statue statt, die im Zentrum des gleichnamigen Platzes steht.

Mariana Pineda Muñoz wurde 1804 geboren. Sie lebte in einer sehr bewegten Epoche Spaniens. Der „Liberalismus“ unterhielt einen radikalen Kampf gegen die Macht des „Absolutismus“. Im Alter von 15 Jahren heiratete sie Manuel Peralta y Valle, wurde jedoch drei Jahre später (1822) zur Witwe. Beeinflusst durch die liberalen Ansichten ihres Ehemannes widmete sie sich wenig später voller Enthusiasmus dem Kampf für die Freiheit, weshalb sie nach der Festigung des Absolutismus im Jahre 1823 durch Fernando VIII. Unter ständiger staatlicher Überwachung stand.

Nach dem Scheitern der liberalen Versuchen von Espoz y Mina und de Torrijos, (letzterer wurde zusammen mit 52 Genossen erschossen), ein konstitutionelles System aufzubauen, wusste die Regierung, dass in Andalusien ein liberaler Aufstand vorbereitet wurde und dass Mariana Pineda dabei war, eine Flagge für die Aufständischen zu nähen. Sie wurde in ihrem Haus überrascht, wo man die Flagge und einen Stickrahmen fand, inhaftiert und nach kurzer Zeit zum Tode verurteilt. Sie ertrug die Todesstrafe mit großer Würde und Tapferkeit bis zum Schluss. Immer wieder verhörte man sie, um die Namen ihrer Komplizen zu erfahren, womit sie ihr Leben gerettet hätte. Sie blieb jedoch standhaft und wurde schließlich hingerichtet.

Sie ging als Heldin der Freiheit in die Geschichte ein, deren Leben in einem Volksroman verdichtet wurde, den Federico García Lorca als Vorlage für sein Werk „Mariana Pineda“ nutzte.

Grunddaten

Regionen: Granada und seine umgebung
Ort: Granada

Kontakt:

Telefon: 958274000


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