Feste

Corpus Christi

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Von den Katholischen Königen nach der roberung Granadas ins Leben gerufe, ist der „Corpus Christi“ schnell zum größten Fest der Stadt geworden. Zentriert um die Prozession am Donnerstag, beginnen die Feierlichkeiten schon am vorangegangenen Samstag um Mitternacht, wenn die Festbeleuchtung angeschaltet wird. Insgesamt sind es neun Tage, an denen sich die Granadiner das Feiern erlauben.

Am Vorabend des „Großen Tages“, der „Tarasca“ wird der heidnische Kult dem religiösen gegenübergestellt. Dabei trägt ein weibliches mannequin die Mode des kommenden Sommers, auf dem Rücken eines legendären Drachens reitend und von „Giganten“ eskortiert. All das ist ein Aperitif zum Donnerstag, der das Augenmerrk auf die traditionelle und originelle städtisch-religiöse Prozession lenkt. Ein Pferdezug, Giganten und Pappköpfe, Musikgruppen und folklorische Gruppen ziehen gemeinsam mit den religiösen Bruderschaften durch die Stadt. Eine Besonderheit ist die platereske Custodia von Diego de Valladolid über die auf dem ganzen Weg unaufhörlich Rosenblätter regnen. Dazu das Banner der Katholischen Könige, Wapen, königliche Waffen, zivile, militärische und religiöse Autoritäten eskortiert von verschiedenen Abteilungen von Pionieren, Trommlern und Hornisten.

Während der ganzen Woche werden auf der Plaza Bib-Rambla die „Carocas“ ausgestellt, satirische Zeichnungen von Ereignissen des Jahres. Auf dem Messegelände (zur Zeit in Almanjáyar) stoppt das Treiben ebenfalls keine Sekunde. Pferde- und Kutschenumzüge am Morgen, Messeattraktionen am Nachmittag und Festzelte am Abend. Am Sonntag um Mitternacht gibt es ein monumentales Feuerwerk und den traditionellen „Trueno gordo“ (den dicken Donner), um das Fest bis zum nächsten Jahr zu verabschieden.

Grunddaten

Regionen: Granada und seine umgebung
Ort: Granada
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