Heilbäder

Balneario de Alicún de las Torres

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Das Heilbad von Alicún de las Torres, das zur Gemeinde von Villanueva de las Torres gehört, befindet sich im Nordosten der Provinz Granada, in der Nähe des Cerro del Mencal und an den Läufen der Flüsse Fardes und Gor, ca. 30km von der Stadt Guadix entfernt. Sein trockenes und sonniges Klima, typisch für diese Zone mittlerer Höhe, und die Reinheit der Luft ermöglichen hier ein thermales Zentrum, das sich besonders zu einer Antistress-Kur, bei chronischer Müdigkeit oder geschwächtem Organismus und Niedergeschlagenheit eignet.

Saison: Von Februar bis Dezember.

Historische Jahrhunderte
Alicún ist ein gutes Beispiel für die Symbiose von Vergangenheit und Zukunft, dem Zusammenleben verschiedener Kulturen, die die Heilkräfte der Quellen entdeckten. Die archäologischen Funde, verschiedene Dolmen und eine Nekropolis, die ins Eisenzeitalter geordnet wird, zeigen, dass schon in der Urzeit Menschen in dieser Zone siedelten und ihre Wärme und thermalen Quellen suchten.

Zwischen den Fundamenten der heutigen Installationen wurden Überbleibsel antiker Kanalisation aus der Römerzeit entdeckt. So können die Anfänge der therapeutischen Benutzung der Gewässer von Alicún de las Torres auf das 3. Jahrhundert n.C. datiert werden.

Die maurische Herrschaft änderte nichts an der Schlichtheit dieser Bäder. Es wurde nur ein Becken zur Aufnahme des Wassers benutzt, und vermutlich wurde dort, wo sich heute das Hotel Reina Isabel befindet, die eine oder andere Unterkunft für die Badegäste gebaut.

Das erste Schriftzeugnis über das Heilbad findet sich in der Verteilung des zurückeroberten Gebietes, dass die Katholischen Könige unter den Adligen, die am Sieg über Granada beteiligt waren, aufteilten. Einige der aristokratischen Familien, durch deren Hände dieser Besitz ging, sind die Bazán, Torcharolo und Bracamonte. Mitte des 16. Jahrhunderts ging er in den Eigentum des Marqués de Santa Cruz über, und seiner Nachfolgen bis ins 19. Jahrhundert.

Seitdem wurde das Bad nach Modetendenzen Nordspaniens, dem mediterranen Frankreich und Italiens wiederaufgebaut. Der einfachen Struktur wurden ein Freiluftbassin und geräumige Einzelkabinen, die den heutigen ähnelten, hinzugefügt. Seit 1870 sind die Gewässer für den öffentlichem Gebrauch freigegeben.

SEINE GEWÄSSER
Die Temperatur des Wassers der verschiedenen Quellen beträgt durchschnittlich 34,5ºC. Das Wasser ist sulfat-, kalzium- und magnesiumhaltig.

Einrichtungen und behandlungen
Als Eigentum der Gesellschaft Aginse, S.L., umfasst der gesundheitstouristische Komplex eine Fläche von ca. 80 Hektar, seine Räumlichkeiten sind mit dem Hotel Reina Isabel verbunden. In seinen weitläufigen Gärten befinden sich  zwei Freiluftbecken, die sich mit Wasser aus der thermalen Quelle speisen.

Zu den therapeutischen Anwendungstechniken gehören Druckstrahlduschen, Dampfbäder, Schwitzkasten, Inhallatin, Aerosole, Massagen, Chiromassagen, Fangopackungen, Elektromedizin und Tauchbäder in Becken von 1.200l, dank der Kapazität, die eine der Quellen aufweist (20L pro Sekunde).

Das Thermalbad von Alicún ist effektiv bei chronischen Rheumatismen und Entzündungen, chronischen Atemwegserkrankungen, dermatologischen Beschwerden und Verdauungsproblemen, sowie bei Krankheitsbildern in Verbindung mit Störungen des Harnsäure-Metabolismus, Neurosen und Stress.

 

Grunddaten

Regionen: Guadix und El Marquesado
Ort: Villanueva de las Torres
Adresse: Carretera de Gorafe, s/n.
Postleitzahl: 18539

Kontakt:

Telefon: 958 694 022
Webpage: www.alicundelastorres.com
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